Kategorie-Archiv: Mobile Geräte

Sonos Roam SL vs. Sonos Roam – Die Unterschiede

Sonos Roam SL vs. Sonos Roam – Die Unterschiede

Sonos Roam SL vs Sonos Roam - Im Vergleich (Bild ©Sonos)
Sonos Roam SL vs Sonos Roam – Im Vergleich (Bild ©Sonos)

Anfang März präsentierte Sonos mit dem Roam SL einen weiteren portablen Lautsprecher. Was den Roam SL mit dem seit 2021 erhältlichen Roam verbindet und was sie voneinander unterscheidet, erfährst du hier.


Was den Roam SL und den Roam eint

Wie der Namen bereits erahnen lässt, ist der Roam SL keine komplette Neuentwicklung. Vielmehr handelt es sich um eine abgespeckte Version des bisherigen Roam. Doch kommen wir zuerst zu den Gemeinsamkeiten.

Wasserdicht

In meinen Augen eine Grundvoraussetzung für jeden portablen Lautsprecher, da sie gerade im Freien verwendet werden. Beide Modelle des Roam sind Staub- und wasserdicht nach IP67 (der Lautsprecher hält 30 Minuten im Wasser bei einer Tiefe von einem Meter)

Klang

Im Inneren sind bei beiden Lautsprechern die gleichen Komponenten verbaut. Wie auch bereits beim Roam wurden in der neuen Version zwei Class-H Digitalverstärker, ein Hochtöner und ein Mitteltöner verbaut. Damit erzeugen die Sonos Speaker einen für ihre Baugrösse sehr guten Klang. Wem ein einzelner Roam bzw. SL nicht ausreicht, kann 2 davon in Stereo koppeln.

Steuerung

Die Steuerung erfolgt wie bei allen Lautsprechern von Sonos mit der dazugehörigen App. In dieser können die beiden Roam-Modelle auch zu bereits bestehenden Sonos-Systemen hinzugefügt werden. Außerdem besteht in der App die Möglichkeit, die Höhen und Tiefen einzustellen.

Design

Beide Lautsprecher sind gleich groß und sowohl in schwarz (Shadow Black) und weiß (Lunar White) erhältlich und besitzen dieselbe Akkulaufzeit. Doch das sind nicht die einzigen Gemeinsamkeiten beim Design. Den die beiden haben ein komplett identisches Design. Wäre da nicht ein kleiner Unterschied. Während der Roam auf der Oberseite über eine Mikrofontaste verfügt, fehlt diese beim Roam SL.

Das hat natürlich einen einfachen Grund. Der Roam SL hat kein Mikrofon verbaut, womit wir zu den Unterschieden der beiden Speaker kommen.


Unterschiede der beiden Speaker

Links: Sonos Roam SL ohne Mikrofontasten Rechts: Sonos Roam mit Mikrofontasten (Bild ©Sonos)
Links: Sonos Roam SL ohne Mikrofontasten
Rechts: Sonos Roam mit Mikrofontasten
(Bild ©Sonos)

Kein Mikrofon

Wie bereits erwähnt, im Sonos Roam SL ist kein Mikrofon verbaut. Wer sich bereits länger mit Lautsprechern von Sonos beschäftigt, hat das bereits beim Namen vermutet. Denn auch der Sonos One SL wäre eine Mikrofonlose Version des Sonos One. Dadurch ergeben sich natürlich einige weitere Unterschiede.

Kein automatisches True-Play

Die eingebauten Mikrofone des Roam ermöglichen eine automatische True-Play Funktion, mit dieser wird die Umgebung analysiert und der Klang an diese Umgebung angepasst. Da der Roam SL jedoch keine Mikrofone besitzt, ist dieses Feature nicht verfügbar. So verfügt der neueste Sonos Speaker lediglich über die normale True-Play Funktion. Bei dieser können User den Raum mithilfe des Handys ausmessen, womit der Klang ebenfalls optimiert wird. Dies ist natürlich bei einem mobilen Speaker keine sonderlich zielführende Funktion. Außerdem steht diese True-Play-Einmessung ausschließlich iPhone Nutzern zur Verfügung.

Keine Sprachassistenten

Ohne verbautes Mikro können logischerweise auch Sprachassistenten wie Alexa und Google Assistent nicht genutzt werden. Wer allerdings andere Sonos Geräte mit Mikrofon besitzt, kann den Roam SL über diese steuern. Apple Nutzer konnten auch bisher Sonos Speaker nicht per Siri steuern. Allerdings besteht hier die Möglichkeit, Musik per Airplay 2 zu übertragen.


Preis

Mit einem UVP von 179 Euro kostet der Sonos Roam SL, gleich viel wie der Roam bei der Markteinführung. Bei diesem wurde der UVP mittlerweile jedoch auf 199 Euro angehoben.

Ob es sich bei diesem geringen Unterschied wirklich lohnt, auf die oben genannten Funktionen zu verzichten sollte jeder für sich selbst entscheiden. Erst recht, da die Differenz bei kurzer Onlinerecherche nochmal um einiges geringer ausfällt und aktuell stellenweise nur 2-3 Euro beträgt.


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iPad Air 2022 vs. iPad Pro 2021

iPad Air 2022 vs. iPad Pro 2021

iPad Air 2022 vs. iPad Pro 2021
iPad Air 2022 vs. iPad Pro 2021

Heute startet der Verkauf der 5. Generation des iPad Air. Diese bietet mit 5G Konnektivität und dem verbauten M1 Chip viele Komponenten, die auch im aktuellen iPad Pro verwendet werden. Dadurch stellen sich viele die Frage, ob das neue iPad Air nicht die bessere (weil günstiger) Wahl wäre. Daher vergleiche ich in diesem Bericht die beiden Modelle (beim Pro natürlich nur die 11 Zoll Version) und werden feststellen, dass die Unterschiede immer geringer werden.


Design

Rein äußerlich gibt es zwischen der 4. und der 5. Generation des iPad Air keine Unterschiede. Somit sehen sich das iPad Air und das iPad Pro weiterhin zum Verwechseln ähnlich. Lediglich die Displayränder fallen beim iPad Pro minimal dünner aus. Auf der Rückseite sieht man natürlich anhand des Kameramoduls sofort, ob es sich um ein Air oder ein Pro handelt.

Der Vorteil der neusten iPad Air Generation liegt hier allerdings in der größeren Farbauswahl. Während wir beim Pro lediglich zwischen Space Grau und Silber wählen können, bietet uns Apple beim iPad Air mit Space Grau, Rosé, Violett, Blau und Polarstern gleich fünf Farben zur Auswahl. Besonders die neue Farbe Blau wird bei vielen Leuten Anklang finden.

Das neue iPad Air in allen verfügbaren Farben (Bild © Apple)
Das neue iPad Air in allen verfügbaren Farben (Bild © Apple)

Prozessor

Eine der Überraschungen beim neuen iPad Air betrifft auf jeden Fall den Prozessor. Mit dem M1 Chip ist die 5. Generation das schnellste Tablet in dieser Preiskategorie und verfügt über dieselbe Performance wie das iPad Pro von 2021. Mit 8 GB Arbeitsspeicher wurde das iPad Air gleich ausgerüstet wie die Pro-Ausführung. Lediglich wer sein iPad Pro mit 1 oder 2 TB Speicherplatz konfiguriert, erhält 16 GB Arbeitsspeicher.


Display

Kommen wir einem Bereich, wo der Unterschied der beiden Tablets deutlicher wird. Zwar verfügen beide über ein Liquid Retina Display, allerdings ist das Display des iPad Pro heller und verfügt über die ProMotion Technologie.

Die maximale Helligkeit von 500 Nits beim iPad Air wird in Innenräumen stets ausreichend sein, doch gerade bei der Nutzung im Freien und direkter Sonneneinstrahlung wirken die 600 Hits des iPad Pro doch ein wenig besser.

Dank ProMotion verfügt das iPad Pro über eine adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz. Eine Funktion, die ich beim neuen iPad Air schmerzlich vermisse. In meinen Augen sollte im Jahr 2022 jedes Tablet in dieser Preisklasse über ein 120 HZ Display verfügen.

Jetzt werden sich natürlich viele denken 120 Hz benötigt man nicht unbedingt, doch das stimmt nur bedingt. Natürlich wenn man sein iPad vorrangig zum Konsumieren von Medien nutzt werden 60 Hz ausreichen, wer allerdings viel mit dem Apple Pencil zeichnet weiß die höhere Bildwiederholrate zu schätzen. Allgemein fühlt sich das Display des iPad Pro dadurch flüssiger an.


Kamera

Rückseite

Vorab, ich persönlich gehöre zu der Sorte, die die Kamera eines Tablets nur sehr selten verwenden. Hie und da mal zum Dokumente scannen, aber das war es im Großen und Ganzen auch schon. Daher finde ich die 12 MP Weitwinkel-Kamera, die auch bereits im Vorgänger verbaut war, nach wie vor ausreichend.

Das iPad Pro 2021 bietet zusätzlich zu der oben erwähnten Kamera noch eine 10 MP Ultraweitwinkel-Kamera sowie den LiDAR Sensor. Außerdem verfügt das iPad Pro über einen Blitz. Da sogar das aktuelle iPad mini einen Blitz spendiert bekommen hat, stellt sich mir natürlich die Frage, warum das iPad Air 5 auch weiterhin ohne auskommen muss.

Vorderseite

Die Kamera auf der Vorderseite bekam in der neuesten Generation ein ordentliches Upgrade. So verfügt das neue iPad Air nun über dieselbe Kamera wie die Pro-Version. Die Ultraweitwinkelkamera mit 12 MP ermöglicht Videoaufnahmen in Full HD. Zusätzlich bekommen wir auch hier den Folgemodus „Center-Stage“, danke diesem man bei FaceTime Anrufen stets in der Mitte des Bildes bleibt.


Lautsprecher

Wie bereits in der 4. Generation setzt Apple auch bei der 2022 Version auf Stereosound aus 2 Lautsprechern, diese wussten in der Vergangenheit bereits mit tollem Klang zu überzeugen. Daher ist der Unterschied zu den 4 verbauten Lautsprechern im iPad Pro eher gering.


Anschlüsse

Von außen schauen auch hier die beiden iPads identisch aus. Während wir jedoch beim iPad Pro einen Thunderbolt Anschluss nutzen können, verfügt das iPad Air lediglich über einen „normalen“ USB-C-Anschluss. Dieser soll jedoch über eine doppelt so schnelle Datenübertragung ermöglichen wie der Anschluss des Vorgängers. Abgesehen davon verfügen beide Modelle über keine weiteren Anschlussmöglichkeiten.


Touch ID oder Face ID

Ein Thema, bei dem sich die Geister scheiden. Die einen bevorzugen Touch ID, die anderen bevorzugen wiederum Face ID. Während das Pro mittels Gesichtserkennung entsperrt wird, passiert dies beim iPad Air über den im Einschaltknopf verbauten Fingerabdrucksensor. Hier gibt es für mich weder ein besser noch ein schlechter. Das ist wirklich für jeden anders, wobei ich persönlich Face ID bevorzuge.


Kompatiblität

Noch ein Punkt, wo sich die beiden Modelle nicht voneinander unterscheiden. Beide sind sowohl mit dem Apple Pencil, der 2. Generation kompatibel und unterstützen sowohl das Magic Keyboard als auch das Smart Keyboard Folio.

Sowohl das iPad Air als auch das iPad Pro unterstützen das Magic Keyboard (Bild © Apple)
Sowohl das iPad Air als auch das iPad Pro unterstützen das Magic Keyboard (Bild © Apple)

Speicher

Ein Punkt, der mich seit der Präsentation stört, das iPad Air verfügt in der Basiskonfiguration nach wie vor lediglich über 64 GB. Das ist in meinen Augen für ein Gerät um knapp 700 Euro und dem vorhandenen Potenzial einfach zu wenig. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich hier um Gerät handelt, mit dem man viele Jahre seine Freude haben kann. Außerdem gibt es nur eine Alternative, 256 GB. Warum Apple hier nicht umdenkt und entweder die Basisausführung bereits mit 128 GB ausrüstet oder diese Speicherkapazität zur Auswahl stellt, werden wir wohl nicht erfahren. Vielleicht gibt es ja in der nächsten Generation mehr Auswahlmöglichkeiten.

Das iPad Pro verfügt bereits in der kleinsten Variante über einen Speicher von 128 GB, weitere Auswahlmöglichkeiten sind 256 GB, 512 GB, 1 TB sowie 2 TB.


Preis

Das iPad Air kostet in seiner Basiskonfiguration mit 64 GB 679 Euro. Wenn man sich für 256 GB Speicher entscheidet, werden hingegen 849 Euro fällig. Wenn man sich für die Cellular Variante entscheidet kommen bei beiden noch 170 Euro dazu.

Die direkten Vergleichsmodelle des iPad Pro kosten aktuell bei Apple 879 Euro in Basisversion mit 128 GB Speicher bzw. 989 Euro mit 256 GB Speicher. Auch hier ist für die Cellular Version ein Aufpreis von 170 Euro zu zahlen. Da das iPad Pro jedoch schon länger auf dem Markt ist, bekommt man es auch oft um einiges günstiger.


Fazit

Mit dem neuen iPad Air verschwimmen die Grenzen zwischen Air und Pro ein weiteres Mal. Natürlich bietet das Pro einige Funktionen, die wir im Air nicht finden, wie zum Beispiel das 120 Hz Display, Thunderbolt oder den LiDAR Sensor.

Allerdings handelt es sich hierbei um Features, die auch nicht jeder braucht. Wenn du also ein iPad suchst, um in erster Linie Filme zu schauen, im Web zu surfen oder mal ein Spiel zocken willst und dir die 64 GB ausreichen, bist du beim neuen iPad Air genau richtig. Mit der unendlichen Leistung des M1 Chips wirst du über viele Jahre deine Freude haben.

Anderseits bekommt man, wenn man ein wenig sucht, auch bereits das iPad Pro für ungefähr 800 Euro. Das sind dann wiederum auch „nur“ 120-150 Euro mehr als man für das iPad Air bezahlt. Dafür erhält man wiederum doppelt soviel Speicher, ein 120 Hz Display, Face ID, Thunderbolt, ein helleres Display und eine Ultraweitwinkelkamera auf der Rückseite.

Ihr seht es ist unmöglich eine allgemein gültige Wahl zu treffen welches iPad das bessere oder das richtige ist. Es kommt einfach darauf an, wofür du das iPad verwenden willst.

Abschließend bleibt eigentlich nur sagen, dass man mit beiden Geräten dank des M1 Chips ein über Jahre hinaus flüssig laufendes Tablet bekommt, dem die Konkurrenz wenig entgegenzusetzen hat.


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iPad mini 2021(6.Gen) – Erster Eindruck

iPad mini 2021 (6.Gen) – Erster Eindruck

iPad mini 2021 (6. Generation)
iPad mini 2021 (6. Generation)

Nachdem Apple Mitte September die neuen Modelle bereits vorgestellt hatte, erfolgte am letzten Freitag der ersehnte Verkaufsstart. Bei den Neuerscheinungen handelt es sich um vier verschiedene Versionen des iPhone 13 sowie zwei neue Ausführungen des iPads. Einerseits die bereits 9. Generation des „normalen“ iPad als auch die 6. Auflage des iPad mini. Da es sich bei den neuen Smartphone Modellen größtenteils um eine Weiterentwicklung der Vorjahresmodelle handelt und das iPad in meinen Augen vorwiegend für Einsteiger in die Tablet Welt interessant ist war für mich das iPad mini von Anfang an mein Highlight an diesem Release Tag und daher möchte ich mich in diesem Bericht ausschließlich mit der Neuauflage des iPad mini beschäftigen.


Lieferumfang

Beim ersten Öffnen fällt einem sofort das komplett überarbeitete Design des iPad mini auf, aber dazu später mehr. Neben dem Gerät selbst erhält man auch noch ein 1 Meter langes USB-C Kabel, das dazu passende USB-C Netzteil (wie war das nochmal mit dem Umweltschutz?) sowie die üblichen Beilagen und Apple Aufkleber. Also an sich eigentlich alles wie gewohnt.

Lieferumfang des iPad mini
Lieferumfang des iPad mini

Neues Design

Während die bisherigen Ausgaben der kleinsten Version des iPad stets dem Design des klassischem iPad folgte erhielt das neue iPad mini endlich die meiner Meinung nach notwendige Frischzellenkur. Das neueste Modell folgt dabei dem Trend des aktuellem iPad Air bzw. dem iPhone. Kantigeres Design sowie minimale Ränder. Auch der Home Button gehört nun der Vergangenheit an und die Lautstärketasten sind von der Längsseite auf die schmälere Seite gewandert. All diese Änderungen ermöglichen es, dass das Display von 7,9 auf 8,3 Zoll gewachsen ist, während das Gerät insgesamt sogar kleiner als der Vorgänger wurde.


Technik

Da seit dem Marktstart der fünften iPad mini Generation bereits 2,5 Jahre vergangen sind hat sich natürlich auch auf der technischen Seite einiges geändert:

Chip

Zum Einsatz kommt Apples neuer A15 Bionic Chip, der auch im iPhone 13 verbaut ist. Zur sechskernigen, mit 2,97 GHz getakteten CPU kommt eine fünfkernige Grafikeinheit. Durch diesen neuen Chip wird das iPad mini zu einem wahren Kraftpaket, in Benchmarks steigerte sich die Leistung im Vergleich zum Vorgänger um 77 Prozent.

Display

Wie bereits beim Design erwähnt ist das Display im Vergleich zum Vorgänger gewachsen. Bei der 6.Generation des kleinsten iPads schauen wir auf ein Liquid Retina Display mit einer Bildschirmdiagonale von 8,3 Zoll (21,8 Zentimeter). Das Display verfügt nun über eine Auflösung von 2266 x 1488 Pixel mit einer Bildwiederholungsrate von 60 Hz und deckt den P3 Farbraum ab.

Neue Kameras

Die neue Rückkamera macht Fotos mit 12 Megapixel und erstmals versorgt Apple auch ein iPad abseits der Pro-Reihe mit einem Blitz. Videos lassen sich mit einer 4K Auflösung mit 60fps aufzeichnen.

Aber auch die Frontkamera wurde komplett überarbeitet und verbessert. Auch an der Vorderseite ist das iPad mini nun mit einer 12 Megapixel Kamera und ermöglicht Videoaufnahmen in Full HD und auch hier bekommen wir eine Funktion der Pro-Reihe. Mit dem Folgemodus „Center-Stage“ ermöglicht die Weitwinkelkamera das man bei FaceTime Anrufen stets im Mittelpunkt des Bildes bleibt.

Kameramodul des iPad mini (Bild © Apple)
Kameramodul des iPad mini (Bild © Apple)

Anschlüsse

Mit dem iPad mini 2021 bekommt erstmals auch die kleine Ausführung eine USB-C-Buchse statt dem bewährten Lightning-Anschluss. Auf den Smart Connector, den wir von den größeren iPad Modellen kennen, wird auch bei der neuen Generation verzichtet. Eine logische Entscheidung, schließlich würde eine auf diesem Wege angeschlossene Tastatur zu kleine Tasten bekommen. Wer dennoch eine externe Tastatur verwenden will, kann diese mit Hilfe der USB-Buchse oder per Bluetooth koppeln. Wie bereits in den letzten Jahren üblich verzichtet Apple auch beim iPad mini auf einen Kopfhöreranschluss.

Sonstiges

Obwohl der Home-Button verschwunden ist, wird das iPad mini weiterhin mittels Touch-ID entsperrt. Der Fingerabdrucksensor steckt jetzt allerdings wie beim iPad Air 4 im Einschaltknopf.

Das es sich beim iPad mini gefühlt um eine kleine Version der iPad Pro handelt, beweist auch die Tatsache das die Mobilfunkvariante genau wie sein „großer Bruder“ schnelle 5G-Netzwerke unterstützt.


Ausführungen und Farben

Das iPad mini ist seit Freitag wahlweise mit 64 oder 256 Gigabyte zum Preis von 549 bzw. 719 Euro erhältlich. Zur Auswahl stehen dabei vier unterschiedliche Farben (Space Grau, Rosé, Violett und Polarstern). Wer sich für die Mobilfunkversion mit 5G entscheiden sollte, zahlt weitere 170 Euro mehr.

Die Farben des iPad mini (Bild © Apple)
Die Farben des iPad mini (Bild © Apple)

Mein erster Eindruck

Da wir jetzt die technischen Details und Neuerungen durchgenommen haben, möchte ich euch meinen ersten Eindruck schildern.

Da ich in der Vergangenheit stets ein Fan von den größeren iPads bzw. größeren Tablets war handelt es sich beim neuen iPad mini um mein bisher kleinstes Tablet und dementsprechend gespannt war ich wie ich damit zurechtkommen würde.

Und ich war mehr als nur positiv überrascht, ich hatte bisher selten ein Gerät, das mich von der ersten Sekunde so begeistert konnte wie diese neue Generation. Sei es durch das neue Design das an das aktuelle iPad Air angelehnt ist und für meinen Geschmack beim kleinen Modell noch hochwertiger wirkt. Mit seinem Gewicht von knapp 300 Gramm eignet sich das iPad mini für mich optimal für den Einsatz auf der Couch, wo ich die 10,9 Zoll Modelle stets ein wenig unhandlich fand. Außerdem lässt sich es sich auch problemlos mit einer Hand bedienen.

Auch wenn die größeren Modelle andere Vorzüge haben und dabei überzeugen können, hat das iPad mini auf jeden Fall das Potential bei vielen Dingen mein künftiger Favorit zu werden.

Ob es wirklich dazu kommt sowie einen ausführlichen Testbericht werde ich euch in den nächsten Wochen nachreichen.

Alle aktuell erhältlichen iPads im Größenvergleich (Bild © Apple)
Alle aktuell erhältlichen iPads im Größenvergleich (Bild © Apple)

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iOS 14.5 ist da – Was ist neu?

iOS 14.5 ist da – Was ist neu?

Mit iOS 14.5 lässt sich das iPhone auch per Apple Watch entsperren
Mit iOS 14.5 lässt sich das iPhone auch per Apple Watch entsperren
© Apple

Wie erwartet hat Apple iOS 14.5 und iPadOS 14.5 zum Download freigegeben. Seit gestern Abend ist es für jeden möglich das Update über die Systemaktualisierung durchzuführen. Welche Neuerung bringen die neuen Versionen mit sich


iPhone entsperren mit der Apple Watch

Das dieses Feature kommen wird ist ja bereits seit längerem bekannt. Gerade in Zeiten wie diesen wo jeder ständig Masken trägt, hat Face-ID vieles seiner Magie verloren. Daher hätten sich viele diese Möglichkeit schon weit früher gewünscht. Zur Verfügung steht diese Funktion allen iPhone Nutzern mit Face-ID (ab iPhone X) die eine Apple Watch mit WatchOS 7.4 verwenden.

Um das Entsperren mit der Apple Watch verwenden zu können muss es in den Einstellungen unter „Face-ID und Code“ aktiviert werden. Anschließend sendet die Apple Watch jedes Mal, wenn Face-ID erkennt, das der Benutzer eine Maske trägt einen Authentifizierungsfreigabe an das iPhone. Dies funktioniert allerdings ausschließlich zum Entsperren des iPhone und kann nicht für Einkäufe oder Passwörter verwendet werden.


Mehr Datenschutz mit iOS 14.5

Mit iOS 14.5 führt Apple die Funktion App-Tracking-Transparenz ein. Dadurch müssen App-Entwickler künftig ausdrücklich um die Zustimmung des Nutzers bieten, bevor sie deren Daten über Apps oder Webseiten anderer Unternehmen hinweg erfassen und analysieren. Als Benutzer kann man damit auch für jede App separat festlegen, ob Tracking erlaubt sein soll oder nicht. Eigentlich hätte diese Funktion bereits mit iOS 14 ausgeliefert werden sollen, doch Apple hat die Veröffentlichung verzögert, um den App Entwicklern mehr Zeit zu geben, um die Programme anzupassen.


Unterstützung für AirTags

Einbindung eines Apple AirTag
Einbindung eines Apple AirTag
© Apple

Im Rahmen von „Spring Loaded“ hat Apple die AirTags vorgestellt. Damit diese verwendet können ist das Update auf iOS 14.5 zwingend notwendig, da im Rahmen dessen auch die „Wo ist?“-Funktion erweitert wurde. Außerdem unterstützt „Wo ist?“ auch die Suche mit dem U1- Ultrabreitband-Chip der sowohl in den AirTags als auch in den iPhone 11 und 12 verbaut ist. Bereits vor einigen Wochen hat Apple die „Wo ist?“ Funktion für Drittanbieter freigegeben. Nähere Informationen dazu findest du direkt bei Apple.


5G auch mit Dual-Sim

Dual-Sim war auch bisher schon im iPhone möglich allerdings konnte bei Dual-Sim Verwendung nur auf 4G zurückgegriffen werden. Mit iOS 14.5 ermöglicht Apple global die 5G Unterstützung im Dual-Sim Modus. Das war bisher lediglich dem chinesischen Festland vorbehalten.


Weibliche Siri-Stimme ist nicht mehr Standard

Bisher war die Stimme des Sprachassistent standardmäßig weiblich und konnte erst in den Einstellungen umgestellt werden. Dies wurde nun geändert und man bekommt bereits bei der Ersteinrichtung die Auswahl, ob man von einer weiblichen oder männlichen Version unterstützt werden will. Zusätzlich wurden zwei weitere englische Stimmen integriert.


Standard Musikdienst für Siri

Wer bisher mit Siri Musik starten wollte stets gefragt mit welcher App der Musikwunsch gestartet werden sollte. Mit iOS 14.5 ist es möglich das sich der Sprachassistent den bevorzugten Musikdienst merkt und in Zukunft immer wieder diesen verwendet. Dabei handelt es sich dann allerdings lediglich um den Standard Musikdienst von Siri. Systemweit bleibt weiterhin Apple Music der präferierte Player.

Mit iOs 14.5 kann man den bevorzugten Musikdienst für Siri festlegen
Mit iOS 14.5 kann man den bevorzugten Musikdienst für Siri festlegen

Weitere Neuheiten

iOS 14.5 bringt über 200 neue Emojis
iOS 14.5 bringt über 200 neue Emojis
© Apple
  • 200 neue Emojis
    Apple erweiterte allerdings nicht nur die Emoji-Sammlung, sondern hat auch einige alte verändert. So erinnert das Kopfhörersymbol jetzt stark an die AirPods Max, und der Spritze wurde das Blut genommen
  • Apple-Karten und CarPlay
    Durch iOS 14.5 ist es möglich die Ankunftszeit mit anderen zu teilen, außerdem können Ereignisse (z.B. Unfälle oder Geschwindigkeitskontrollen) auf der Strecke gemeldet werden
  • Apple Music
    City-Charts mit mehr als 100 Städten weltweit
  • Bootup Logo im Querformat
    Durch iPadOS 14.5 wird das Apple Logo beim Startvorgang auch im Querformat richtig angezeigt
  • Beseitigung von Akkuproblemen
    Um die ungenauen Batteriezustandsberichte von iPhone 11 Benutzern zu beseitigen wird eine Rekalibrierung der maximalen Batteriekapazität durchgeführt.
Die neuen Städte-Charts in Apple Music

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iPad Pro 2021: Präsentation Morgen?

iPad Pro 2021: Präsentation morgen?

Alles zum neuen iPad Pro
Logo des Spring Loaded-Event

iPad Pro, AirTags, AirPod3 oder doch ein neuer iMac? Apple ladet morgen zu seinem Online-Event „Spring Loaded“ und die Gerüchteküche brodelt. Alle zuvor genannten Produkte wurden in den letzten Wochen bereits als Neuerscheinung gehandelt, doch während es sich bei den meisten eher um Hoffnungen handelt, vermehren sich die Hinweise das eine neue Generation des iPad Pro erscheint immer mehr.


Schon wieder ein neues iPad Pro?

Auf den ersten Blick mag es natürlich merkwürdig klingen, schließlich gibt es die aktuelle Generation erst seit März 2020. Doch wenn man einige Fakten genauer anschaut, würde eine Neuauflage durchaus Sinn machen. Vergleicht man das aktuelle iPad Pro mit dem aktuellen iPad Air merkt man schnell das es sich lediglich bei der Kamera und dem LiDAR-Sensor abheben kann. Im iPad Air ist bereits der viel neuere A14-Chip verbaut, den wir bereits aus der iPhone12 Reihe kennen, während das iPad Pro noch auf den A12Z setzt. Dementsprechend gibt es aktuell nur wenige Gründe warum man 200 Euro mehr für das iPad Pro investieren sollte


Was wird neu?

Glaubt man den Leaks und Gerüchten so wird das iPad Pro 2021 einige Neuerungen am Start haben:

Design

Beim Design werden aktuell keine größeren Veränderungen erwartet. Ich erwarte das wie bereits beim Vorgänger wieder eine Dreifach-Kamera zum Einsatz kommen wird und auch der LiDAR-Sensor wieder mit an Bord sein wird. Wobei natürlich die Kamera abermals ein Upgrade erhalten könnte.

Auch bei den Größen erwarte ich keine Veränderungen, Apple wird das iPad Pro wieder mit 12,9- und 11-Zoll Displays auf den Markt bringen. Dennoch erwartet uns hier eine große Neuheit. Zumindest beim größeren Modell ist davon auszugehen das Apple den Einsatz eines neuartigen Mini-LED-Displays plant, während wir beim 11-Zoll Modell das bisherige Display erhalten werden.

Hardware

Gerade bei der Hardware ist mit einem großen Sprung zu rechnen. Da Apple bereits beim iPad Air den A14-Chip zum Einsatz gebracht hat ist davon auszugehen dass wir beim iPad Pro nochmal einen Leistungssprung erwarten dürfen. Gerüchten zufolge soll es sich dabei um den A14X Chip handeln, mit dem Apple sogar das Leistungsniveau des eigenen M1-Chips erreichen könnte. Sollte sich das Bewahrheiten könnten Leistungsunterschiede zwischen iPad Pro und MacBook der Vergangenheit angehören.

Eine weitere Neuerung dürfte es bei den Anschlüssen geben. Apple könnte hier ähnlich wie beim MacBook auf einen Thunderbolt-Anschluss setzen und damit eine schnellere Übertragung zu weiterem Zubehör ermöglichen. Es gilt außerdem als sehr wahrscheinlich das wir beim neuen iPad Pro erstmals 5G-Unterstützung bekommen.


Wann wird das neue iPad Pro erscheinen?

Diese Frage ist aktuell noch nicht seriös zu beantworten. Jedoch soll sich der Release gerade beim größeren Modell verzögern da es Lieferprobleme bei den Mini-LED-Displays gibt. Daher ist beim Release auch nur mit einer geringen Stückzahl zu rechnen.


Wo man die Präsentation sehen kann?

Wer bei dem morgigen Online-Event dabei sein will, hat dafür mehrere Möglichkeiten. Apple überträgt das „Spring Loaded“ Event direkt auf der eigenen Event-Seite. Zusätzlich besteht die Möglichkeit den Livestream auf YouTube zu verfolgen.


Update 23.04.21

Das Event ist vorbei, die Highlights findest du hier.


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Sonos Roam vorgestellt

Sonos Roam vorgestellt

Sonos Roam
Sonos Roam
©Sonos

Ich habe bereits vor einigen Tagen über die Gerüchte bezüglich des heutigen Sonos-Events geschrieben (zum Beitrag). Heute wurde der Sonos Roam offiziell vorgestellt.


Der Sonos Roam im Detail

Mit einer Größe von 168 x 62x 60 Millimeter und einem Gewicht von 430 Gramm löst der Roam den Sonos Move als kleinsten Lautsprecher des kalifornischen Herstellers ab. Der in „Lunar White“ oder „Shadow Black“ erhältliche Speaker ist laut Hersteller IP67-zertifiziert, somit sowohl wasser- als auch staubdicht und hält bis zu 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe aus. Der Roam unterstützt sowohl WLAN als auch Bluetooth und schaltet automatisch in den Bluetooth-Betrieb, wenn das WLAN-Netzwerk verlassen wird.


Akku

Der Akku ermöglicht eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden, bei Nichtgebrauch soll der Sonos Roam den Akkustand laut Hersteller bis zu 10 Tage halten. Aufgeladen wird der Speaker wahlweise mit dem beiliegenden USB-C Kabel, einem Qi-Ladegerät oder mit der separat erhältlichen Ladestation. Diese ist um 49 Euro erhältlich und verbindet sich magnetisch mit dem Sonos Roam.

Optional erhältliche Ladestation
©SONOS

Trueplay

Ähnlich wie der Sonos Move bietet auch der Roam automatisches Trueplay. Mit dieser Funktion erfolgt eine Klanganpassung an die Raumgegebenheiten. Der Unterschied zum Move ist das er diese Funktion nicht nur im WLAN-Modus, sondern auch im Betrieb über Bluetooth anbietet.


Weitere Funktionen

Neben der Möglichkeit zwei Sonos Roam zu einem Stero-Paar zu verbinden kann der neue Speaker auch in eine bestehende Sonos Umgebung eingebunden werden. Erstmalig bietet Sonos für den Roam die Funktion Sound Swap an, mit der laufende Musik vom Roam an den nächsten Sonos Speaker im System geschickt werden kann. Zusätzlich unterstützt der Roam die Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistent als auch Apples AirPlay 2.

©SONOS

Verfügbarkeit und Preis

Der Sonos Roam wird ab 20. April 2021 für 179 Euro erhältlich sein und ist ab sofort bei Sonos vorbestellbar.


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Sonos Roam

Sonos Roam

Sonos Logo
© Sonos

Sonos lädt am 9. März zu einem Event ein und wird dort neue Produkte präsentieren.
In der Gerüchteküche brodelte es schon länger um was es sich dabei handeln könnte. Kopfhörer oder eine kleine Version des Sonos Move?


Ist das Geheimnis gelüftet?

Laut Quellen von The Verge dürfte es sich um den Sonos Roam handeln, einen tragbaren Lautsprecher. Kleiner und leichter als der Sonos Move und somit auch um einiges portabler. So wie sein großes Pendant soll der Roam daheim ins reguläre System eingebunden werden können, unterwegs jedoch als Bluetooth Speaker dienen. Wie auch beim Move wird es optional eine kabelloses Ladedock geben.

Der Preis für den Roam soll bei 169 US-Dollar liegen. Das Ladedock wird 49 US-Dollar kosten. Wie die meisten Sonos Lautsprecher wird auch der Roam in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich sein und soll Ende April auf den Markt kommen.


Sonos Roam präsentiert / Update 09.03.21

Die Gerüchte haben sich bestätigt. Der Sonos Roam wurde im Rahmen des Online-Events am 09. März vorgestellt. Alle Infos dazu findest du hier.


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5 Gründe für meinen Wechsel auf ein iPhone

5 Gründe für meinen Wechsel auf ein iPhone

Frontansicht des iPhone 12 Pro Max
iPhone 12 Pro Max

Zuerst möchte ich festhalten das es sich hierbei ausschließlich um meine subjektive Meinung handelt und meine persönlichen Erfahrungen widerspiegelt. Daher kann es natürlich sein, dass diese Darstellung nicht mit deiner Meinung übereinstimmt und das muss es auch nicht. Jeder soll sich für das System entscheiden, das ihm persönlich mehr zusagt.

Mein erstes Smartphone war das T-Mobile G1. Man kann also Zurecht behaupten, dass es sich bei mir um einen Android-User der ersten Stunde handelt. Trotz kleinerer Probleme, die immer mal auftreten können, kann ich auch sagen, dass ich in dieser Zeit stets zufrieden mit meinen Android Smartphones war. Dennoch war es jetzt an der Zeit für einen Wechsel. Aus den folgenden Gründen:


1. Das Apple Universum

Ich muss zugeben ich war lange Zeit kein großer Freund von Apple Produkten. Weniger aus dem Grund, den die Meisten nennen, der hohe Preis, sondern einfach, weil ich die die Individualität und Offenheit von Android bevorzugte. Doch in den letzten Jahren konnte ich mir auch dank meiner Freundin ein umfangreiches Bild über die Vorzüge von Apple machen.

Mittlerweile verwende ich seit paar Jahren daheim zum größten Teil ein MacBook Air und ein iPad Air und konnte dadurch schon viele Eindrücke gewinnen welche Vorteile das Apple-Ökosystem mit sich bringt. Sei es mit Services wie AirDrop oder durch den gemeinsamen Cloudspeicher, mit dem ich von jedem Gerät zugreifen kann.
Aspekte die ich früher als negative Punkte bei Apple bezeichnete stellten sich im Nachhinein gesehen als Vorteil heraus. Da alle Produkte ähnlich aufgebaut sind kann man auch jederzeit ein anderes verwenden, ohne lange suchen zu müssen.

Allgemein würde ich sagen man hat nicht das Gefühl viele verschiedene Einzelgeräte zu verwenden, sondern einen Teil eines Komplettsystems.

Geräte aus der Apple-Welt

2. Die Update-Politik

Für mich einer der ausschlaggebendsten Punkte überhaupt. Apple hat eine wirklich gelungene Update-Politik. Sie versorgen ihre Geräte über Jahre hinweg stets mit der aktuellen Version ihres Betriebssystems. So bekommt das bereits im September 2015 erschienene iPhone 6s auch heute (Stand Februar 2021) noch die aktuellen Versionen während im direkten Vergleich mein bisheriges Android-Gerät, ein Samsung Galaxy Note 9, welches im Sommer 2018 auf den Markt gekommen, nicht mehr die neue Version Android 11.

Doch es ist nicht allein der Umstand das man länger auf dem neuesten Stand bleibt. Als Nutzer von iOS kann man sein Gerät meist kurz nach Release updaten und es kommt nur in wenigen Einzelfällen zu Verzögerungen. Ganz anders bei Android. Hier müssen die Gerätehersteller zumeist noch Anpassungen vornehmen und so vergehen teilweise Monate, bis man versorgt wird.


3. Apple HomeKit

Da Smart Home in unserer Wohnung eine immer größer werdende Rolle spielt war es uns natürlich ein großes Anliegen alle Geräte zentral über eine Anwendung steuern zu können. Wer will schon immer in unterschiedliche Apps Switchen, um zum Beispiel das Licht und den Fernseher zu steuern? Daher begann die Suche nach dem „perfekten“ Programm für uns und alles in allem kann man sagen das wir dieses mit HomeKit gefunden haben. Es ist Apple typisch leicht zu bedienen und die eingeschränkte Kompatibilität wird mittels Homebridge behoben. Mehr Informationen zu Apple HomeKit findest du hier.

Homescreen in HomeKit

4. Der Preis

Ja ihr lest richtig. Für mich persönlich ist gerade der Preis mit ein Grund zu Apple zu wechseln. Damit meine ich jetzt natürlich nicht das ich gern mehr Geld ausgebe. Aber sind wir uns ehrlich, die aktuellen Flaggschiffe im Android Bereich kosten mittlerweile gleich viel, wenn nicht sogar mehr als ein iPhone. Somit muss man zugeben das Argument man kauft ein iPhone nicht, weil es so viel teurer ist, gehört der Vergangenheit an. Und wenn man ein wenig weiter schaut stoßt man auf einen weiteren Grund.

Wie im vorigen Punkt beschrieben man erhält länger Updates und ist somit Software-seitig langfristiger am aktuellen Stand. Womit ich das Gerät wiederum länger verwenden kann. Und zu guter Letzt ist das iPhone einfach auch wertbeständiger, womit ich bei einem Weiterverkauf doch einen erheblichen Teil meiner Ausgaben reduzieren kann.


5. Die Kamera

Prinzipiell ist es natürlich immer schwer zu beurteilen welches Smartphone die besseren Fotos macht, da auch jeder andere Betrachtungsweisen und Prioritäten hat. Ich würde daher auch nicht sagen das die Kameras von hochwertigen Android Smartphones grundsätzlich schlechter sind, in einigen Fällen sind die verbauten Teile sogar besser. Aber das Endprodukt wirkt aus meiner Sicht bei iPhone Fotos zumeist stimmiger. Der Grund dafür liegt in meinen Augen vorrangig an der Software. In diesem Punkt hat iOS mit seiner Kamera App für mich ganz klar die Nase vorne.

Kameramodul des iPhone 12 Pro Max

Wird das ein Wechsel für immer? Wir werden sehen. Keiner weiß was die Zukunft bringt und in welche Richtung sich die Smartphone-Welt entwickelt. Noch dazu kann ich natürlich noch nicht auf langfristige Erlebnisse mit iOS und meinem iPhone 12 Pro Max zurückblicken. Daher werde ich in geraumer Zeit mal meine Eindrücke über den vollzogenen Wechsel schildern.

Wie schaut es bei euch aus? Verwendet ihr Android oder iOS? Habt ihr auch schon mal zwischen den Systemen gewechselt? Schreibt es in die Kommentare.


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