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[Test] – HomePod Mini

[Test] – HomePod mini

HomePod mini
HomePod mini

Apple hat am 13. März bekannt gegeben, dass die Produktion des „großen“ HomePod eingestellt wird und man den Fokus in der Zukunft vermehrt auf den HomePod mini richten wird. Diese Meldung hat mich dazu veranlasst den kompakten Smart Speaker für euch zu testen.


Lieferumfang

Die erste Überraschung habe ich bereits nach dem Öffnen erlebt. Der HomePod mini wirkt in echt noch kompakter als auf Bildern. Zusätzlich zum Gerät enthält die Schachtel noch das USB-C Netzteil (ja beim HomePod mini ist das noch dabei) für das fest verbaute Stromkabel, eine Kurzanleitung, diverse Beilagen sowie einen Apple Aufkleber.

HomePod mini Lieferumfang
HomePod mini Lieferumfang

Design

Mit einem Durchmesser von gerade einmal 9,8 Zentimeter und einer Höhe von 8,4 Zentimeter, ist der Name HomePod mini im Vergleich zum normalen HomePod sehr treffend gewählt. So wie auch schon sein größerer Vorgänger ist er in den Farben Weiß und Space Grau erhältlich und überzeugt vor allem durch sein schlichtes Design und die hochwertige Verarbeitung. Während die Seiten von einem Netzgewebe dominiert werden, dient die Oberseite als Bedienfeld.

Warum jedoch das Stromkabel fest verbaut wurde und dadurch nicht ersetzt werden kann wird wohl das Geheimnis von Apple bleiben. Somit wird auch die Auswahl des Einsatzortes begrenzt, da man mit dem 1,5 Meter langen Kabel vorliebnehmen muss.


Einrichtung

Über die Einrichtung lässt sich nur wenig sagen da diese absolut simpel ist. HomePod mini anstecken, iPhone oder iPad an den Lautsprecher halten und die Konfiguration abschließen. Sollte man bereits einen HomePod im System haben sollte man diesen zuvor umbenennen da es sonst zu Netzwerkproblemen kommen kann.

Leider besteht für Android Nutzer keine Möglichkeit den HomePod mini zu verwenden.


Klang

Da ich selbst bis dato keinen HomePod verwendet habe konnte ich ziemlich unvoreingenommen den Klang des HomePod mini bewerten. Soviel vorweg, ich wurde positiv überrascht.

Akustische Wunderleistungen darf man schon aufgrund der fehlenden Größe natürlich nicht erwarten, aber Apple hat es geschafft den bestmöglichen Sound aus dem kleinen Lautsprecher zu kitzeln. Mit Hilfe des eingebauten S5-Chips wird selbst lautere Musik verzerrungsfrei wiedergegeben. Lediglich bei tiefen Frequenzen wirkt der Smart Speaker ein wenig schwächer. Aber das ist bei einem Lautsprecher mit diesen Maßen auch nicht anders zu erwarten.


Steuerung

Die Bedienung des HomePod mini erfolgt Großteils über den Sprachassistenten Siri. Sei es für so allgemeine Dinge wie die Frage nach dem aktuellen Wetter als auch die Steuerung der Smart Home Geräte.

Zusätzlich kann mit Siri die Musikwiedergabe gesteuert werden. Leider funktioniert das nur mit den Apple eigenen Apps, Apple Music und Apple Podcasts. Für die Wiedergabe weiterer Streamingdienste muss man hingegen auf AirPlay 2 zurückgreifen. Das funktioniert auch einwandfrei dennoch wäre es wünschenswert, wenn Apple da in Zukunft nachbessern könnte und auch hier die Bedienung über Siri ermöglichen würde.

HomePod mini Bedienfeld
HomePod mini Bedienfeld

Smart Home

Der HomePod mini wird bei der Einrichtung automatisch zur Home App hinzugefügt, dadurch lassen sich sofort alle HomeKit Geräte per Siri steuern. Zusätzlich kann er als Schaltzentrale für dein Smart Home verwendet werden. Diese wird benötigt, um wie bereits in einem anderen Bericht beschrieben, HomeKit aus der Ferne zu bedienen und um Automationen zu verwenden.

Als erster Smart Speaker unterstützt der Mini den neuen Netzwerkstandard Thread und läutet somit hoffentlich eine neue Ära in der Hausautomation ein. Weitere Informationen zu Thread findest du hier.


Weitere Funktionen

Intercom

Mit diesem Feature ermöglicht Apple unkompliziert Sprachnachrichten innerhalb des eigenen Systems zu verschicken. Je nach Einstellung kann man dadurch anderen Mitbewohnern zum Beispiel ankündigen das man bereits am Heimweg ist. Konfiguriert wird diese Funktion in der Home App.

Handoff

Die Handoff-Funktion ist den meisten Apple Nutzern bereits länger ein Begriff und kommt jetzt auch beim HomePod mini zum Einsatz. So kann die Musikwiedergabe einfach vom iPhone auf den Smart Speaker übertragen werden, indem man das Handy nah an den Lautsprecher hält.


Vor- und Nachteile

Vorteile


  • Günstig in der Anschaffung
  • Toller Klang für die Größe
  • Steuerzentrale für HomeKit
  • Verarbeitung und Design
  • Sensible Mikrofone für die
    Sprachsteuerung

Nachteile


  • Nur für Apple Nutzer
  • Unterstützung nur für Apple Music
  • Fest verbundener Stromanschluss

Fazit

Mit einem Preis von knapp 100 Euro hat Apple eine kostengünstige Alternative zum auslaufenden HomePod auf den Markt gebracht, die durchwegs zu überzeugen weiß. Trotz seiner geringen Abmessungen klingt der smarte Lautsprecher erstaunlich gut und hebt sich da auch von den Konkurrenz-Produkten ab. Durch seine Funktion als Steuerzentrale für HomeKit und der Integration von Thread eignet er sich perfekt für jeden der daheim auf HomeKit setzt. Das größte Manko ist nach wie vor das Android Nutzer keine Möglichkeit haben den HomePod mini zu steuern, da dafür ein iOS Gerät vorausgesetzt wird.


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[Test] – Livarno Lux LED-Leiste

[Test] – Livorno Lux LED-Leiste

Livarno Lux LED-Leiste

Technische Daten

  • Leuchtdauer: 30000 Stunden
  • Lichtstrom: max. 530 Lumen
  • Farbtemperatur: 2000 – 6500 Kelvin
  • Farbwiedergabewert: RA80
  • Leistungsaufnahme pro LED: 5,8 Watt
  • Gesamtleistung des Moduls: 7 Watt
  • Schaltzyklen (on/off): 100000x

Alle Angaben laut Hersteller


Design

Die etwa 25 cm lange Lampe ist sowohl in Weiß als auch Schwarz erhältlich. Aufgrund der kompakten Bauweise lässt sich die LED-Leiste an vielen Orten verwenden und es besteht sogar die Möglichkeit der Wandmontage. Durch eine abgeschrägte Seite kann die Leuchte optimal zur Wandbestrahlung verwendet werden.

Livarno Lux LED-Leiste Schrägansicht
Livarno Lux LED-Leiste

Einrichtung

Die Integration der Lampe in Lidl Home erfolgt gewohnt einfach wie in den Bildern beschrieben.


Funktionen

Nach der erfolgreichen Einrichtung ist es an der Zeit sich die Funktionen der Livarno Lux LED-Leiste genauer anzuschauen.
In der App von Lidl Home lässt sich die Lampe sowohl im Farb- als auch im Weißbereich mittels Regler stufenlos steuern. Genauso besteht die Möglichkeit die Helligkeit sowie die Farbsättigung anzupassen. Neben der Möglichkeit Szenen zu definieren gibt es außerdem noch die Möglichkeit die LED-Leiste auf Musik reagieren zu lassen. Die Livarno Lux LED-Leiste bietet damit eine ähnlichen Funktionsumfang wie sämtliche Konkurrenzprodukte.

Kaltes Licht der Livarno Lux LED-Leiste
Weißton-Regler
Livarno Lux LED-Leiste in rot
Farbspektrum

Vergleich zur Philips Hue Play Lightbar

Auf den ersten Blick natürlich ein gewagter Vergleich aufgrund der unterschiedlichen Preisklassen. Da jedoch beide sehr ähnliche Einsatzgebiete haben lohnt sich diese Gegenüberstellung dennoch.

Optisch trägt die Livarno Lux LED-Leiste trotz sehr ähnlicher Maße ein wenig mehr auf und wirkt dadurch wuchtiger. Solange sie im liegenden Zustand verwendet wird sollte das jedoch kein Problem darstellen. Anders würde ich sie aber sowieso nicht verwenden da sie über keine Adapter zum Aufstellen im Hochformat verfügt.

Trotz gleicher Leuchtleistung wirkt die Livarno Lux LED-Leiste im direkten Vergleich ein wenig schwächer was aber in erster Linie am breiteren Lichtkegel der Philips Hue Play Lightbar liegen dürfte wie das Bild unten zeigt.

Livarno Lux LED-Leiste im Vergleich zu einer Philips Hur Play Lightbar Bild 2Livarno Lux LED-Leiste im Vergleich zu einer Philips Hur Play Lightbar Bild 1
Vergleich: Philips Hue Play Lightbar links, Livarno Lux LED-Leiste rechts

Dennoch würde ich nicht davon sprechen das die Livarno Lux LED-Leiste schlecht ist, sie stellt eher ein gute, kostengünstigere Alternative dar. Besonders wenn es lediglich um Ambiente-Beleuchtung geht, da die Philips Hue Play Lightbar doch eher auf die Verwendung mit Hue Sync ausgerichtet ist.


Vor – und Nachteile

Vorteile


  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Einfache Einrichtung
  • Umfangreiche Funktionen
  • Einfache Bedienung

Nachteile


  • Kein Adapter für Hochformat
  • Lichtkegel könnte breiter sein

Habt ihr schon Erfahrungen mit den Smart Home Produkten von Lidl gemacht? Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen.


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[Test] – LIDL Smart Home

[Test] – LIDL Smart Home

Lidl Smat Home Produkte

Der Discounter Lidl verkauft seit geraumer Zeit Smart Home Produkte der hauseigenen Marken Silvercrest und Livarno Lux. Neben der eigenen Lidl Home App, die gemeinsam mit dem Silvercrest Gateway das System steuert, umfasst das Sortiment mittlerweile auch Leuchtmittel, Outdoor-Beleuchtung, Bewegungsmelder und vieles mehr. Sämtliche Produkte kommunizieren untereinander mit dem Funkstandard Zigbee 3.0. Es macht daher den Anschein als würde sich Lidl Smart Home zu einem Fix-Bestandteil in der smarten Welt entwickeln wollen.
Grund genug für mich, mir das Ganze mal näher anzuschauen.


Der erste Eindruck

Sowohl die Verpackung als auch die beigelegten Kurzanleitungen brauchen den Vergleich zur teureren Konkurrenz nicht scheuen. Die Verarbeitung der Geräte selbst wirkt für mich sehr solide und auch alle notwendigen Kabel sind beigelegt. Das sind natürlich nicht die wichtigsten Attribute, dennoch möchte ich das an dieser Stelle positiv hervorheben.


Einrichtung des Systems

Zunächst ist es notwendig die Lidl Home App für Android oder iOS zu installieren. Nach erfolgreicher Registrierung erfolgt die Erstellung einer Benutzergruppe (in diesem Fall Familie genannt), wo man bereits sämtliche Räume einrichten kann. Anschließend wird das Gateway mit den beiliegenden Kabeln am Router und Strom angeschlossen.

Am Homescreen der App öffnet man mittels „Geräte hinzufügen“ (Bild 1) das dazugehörige Menü und wählt in der entsprechenden Rubrik das Gateway (Bild 2).

Nach kurzer Suche erscheint unser Gateway und lässt sich hinzufügen (Bild 3). Die App verbindet sich mit dem Gateway. Das kann bis zu zwei Minuten dauern (Bild 4).

Nach dem das Gateway hinzugefügt wurde kann man noch den passenden Raum auswählen (Bild 5). Die Einbindung des Gateways ist abgeschlossen (Bild 6). Jetzt ist das System einsatzbereit.


Geräte hinzufügen

Das Erweitern um weitere Komponenten erfolgt ähnlich einfach wie beim Gateway. Am Startbildschirm das blaue Plus drücken (Bild 7) und sucht das gewünschte Gerät in der Liste (Bild 8).

Nach der Auswahl des Gateways probiert dieses Kontakt zum gewünschten Gerät aufzunehmen (Bild 9). Nach erfolgreicher Verbindung wird die Leuchte ins System hinzugefügt (Bild 10).


Funktionsumfang der App

Neben der eigentlichen Steuerung der Komponenten bietet die Lidl Home App noch einiges mehr. So lassen sich zusätzliche Familienmitglieder als Nutzer hinzufügen. Außerdem können mehrere Leuchten zu Gruppen zusammengefasst werden, die sich somit gemeinsam steuern lassen. im Menüpunkt „Smart“ können auch Automationen erstellt und verwaltet werden. Beispielsweise können Aktionen an Wetterveränderungen geknüpft werden.


Sprachsteuerung

Aktuell steht die Sprachsteuerung primär dem Google Assistent zur Verfügung und Lidl Home lässt sich über Google Home integrieren. Für Amazon Alexa ist bis zum aktuellen Zeitpunkt kein Skill verfügbar. Ob sich das demnächst ändert ist zurzeit nicht bekannt. Auch die Kompatibilität zu Apple HomeKit besteht nicht, jedoch besteht die Möglichkeit Aktionen mit Siri zu verknüpfen.


Fazit

Lidl Smart Home ist ein System, das vor allem bei Einsteigern in Smart Home punkten kann. Einfache Einrichtung, dazu eine Benutzerfreundliche Oberfläche in Verbindung mit günstigen Preisen sind sicher ein Argument, das bei vielen Interesse wecken wird. Ausbaufähig bleibt auf jeden Fall der Bereich Sprachsteuerung, aber in diesem Bereich könnte sich bei den nächsten Updates ja noch was tun.


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