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iPad Air 2022 vs. iPad Pro 2021

iPad Air 2022 vs. iPad Pro 2021

iPad Air 2022 vs. iPad Pro 2021
iPad Air 2022 vs. iPad Pro 2021

Heute startet der Verkauf der 5. Generation des iPad Air. Diese bietet mit 5G Konnektivität und dem verbauten M1 Chip viele Komponenten, die auch im aktuellen iPad Pro verwendet werden. Dadurch stellen sich viele die Frage, ob das neue iPad Air nicht die bessere (weil günstiger) Wahl wäre. Daher vergleiche ich in diesem Bericht die beiden Modelle (beim Pro natürlich nur die 11 Zoll Version) und werden feststellen, dass die Unterschiede immer geringer werden.


Design

Rein äußerlich gibt es zwischen der 4. und der 5. Generation des iPad Air keine Unterschiede. Somit sehen sich das iPad Air und das iPad Pro weiterhin zum Verwechseln ähnlich. Lediglich die Displayränder fallen beim iPad Pro minimal dünner aus. Auf der Rückseite sieht man natürlich anhand des Kameramoduls sofort, ob es sich um ein Air oder ein Pro handelt.

Der Vorteil der neusten iPad Air Generation liegt hier allerdings in der größeren Farbauswahl. Während wir beim Pro lediglich zwischen Space Grau und Silber wählen können, bietet uns Apple beim iPad Air mit Space Grau, Rosé, Violett, Blau und Polarstern gleich fünf Farben zur Auswahl. Besonders die neue Farbe Blau wird bei vielen Leuten Anklang finden.

Das neue iPad Air in allen verfügbaren Farben (Bild © Apple)
Das neue iPad Air in allen verfügbaren Farben (Bild © Apple)

Prozessor

Eine der Überraschungen beim neuen iPad Air betrifft auf jeden Fall den Prozessor. Mit dem M1 Chip ist die 5. Generation das schnellste Tablet in dieser Preiskategorie und verfügt über dieselbe Performance wie das iPad Pro von 2021. Mit 8 GB Arbeitsspeicher wurde das iPad Air gleich ausgerüstet wie die Pro-Ausführung. Lediglich wer sein iPad Pro mit 1 oder 2 TB Speicherplatz konfiguriert, erhält 16 GB Arbeitsspeicher.


Display

Kommen wir einem Bereich, wo der Unterschied der beiden Tablets deutlicher wird. Zwar verfügen beide über ein Liquid Retina Display, allerdings ist das Display des iPad Pro heller und verfügt über die ProMotion Technologie.

Die maximale Helligkeit von 500 Nits beim iPad Air wird in Innenräumen stets ausreichend sein, doch gerade bei der Nutzung im Freien und direkter Sonneneinstrahlung wirken die 600 Hits des iPad Pro doch ein wenig besser.

Dank ProMotion verfügt das iPad Pro über eine adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz. Eine Funktion, die ich beim neuen iPad Air schmerzlich vermisse. In meinen Augen sollte im Jahr 2022 jedes Tablet in dieser Preisklasse über ein 120 HZ Display verfügen.

Jetzt werden sich natürlich viele denken 120 Hz benötigt man nicht unbedingt, doch das stimmt nur bedingt. Natürlich wenn man sein iPad vorrangig zum Konsumieren von Medien nutzt werden 60 Hz ausreichen, wer allerdings viel mit dem Apple Pencil zeichnet weiß die höhere Bildwiederholrate zu schätzen. Allgemein fühlt sich das Display des iPad Pro dadurch flüssiger an.


Kamera

Rückseite

Vorab, ich persönlich gehöre zu der Sorte, die die Kamera eines Tablets nur sehr selten verwenden. Hie und da mal zum Dokumente scannen, aber das war es im Großen und Ganzen auch schon. Daher finde ich die 12 MP Weitwinkel-Kamera, die auch bereits im Vorgänger verbaut war, nach wie vor ausreichend.

Das iPad Pro 2021 bietet zusätzlich zu der oben erwähnten Kamera noch eine 10 MP Ultraweitwinkel-Kamera sowie den LiDAR Sensor. Außerdem verfügt das iPad Pro über einen Blitz. Da sogar das aktuelle iPad mini einen Blitz spendiert bekommen hat, stellt sich mir natürlich die Frage, warum das iPad Air 5 auch weiterhin ohne auskommen muss.

Vorderseite

Die Kamera auf der Vorderseite bekam in der neuesten Generation ein ordentliches Upgrade. So verfügt das neue iPad Air nun über dieselbe Kamera wie die Pro-Version. Die Ultraweitwinkelkamera mit 12 MP ermöglicht Videoaufnahmen in Full HD. Zusätzlich bekommen wir auch hier den Folgemodus „Center-Stage“, danke diesem man bei FaceTime Anrufen stets in der Mitte des Bildes bleibt.


Lautsprecher

Wie bereits in der 4. Generation setzt Apple auch bei der 2022 Version auf Stereosound aus 2 Lautsprechern, diese wussten in der Vergangenheit bereits mit tollem Klang zu überzeugen. Daher ist der Unterschied zu den 4 verbauten Lautsprechern im iPad Pro eher gering.


Anschlüsse

Von außen schauen auch hier die beiden iPads identisch aus. Während wir jedoch beim iPad Pro einen Thunderbolt Anschluss nutzen können, verfügt das iPad Air lediglich über einen „normalen“ USB-C-Anschluss. Dieser soll jedoch über eine doppelt so schnelle Datenübertragung ermöglichen wie der Anschluss des Vorgängers. Abgesehen davon verfügen beide Modelle über keine weiteren Anschlussmöglichkeiten.


Touch ID oder Face ID

Ein Thema, bei dem sich die Geister scheiden. Die einen bevorzugen Touch ID, die anderen bevorzugen wiederum Face ID. Während das Pro mittels Gesichtserkennung entsperrt wird, passiert dies beim iPad Air über den im Einschaltknopf verbauten Fingerabdrucksensor. Hier gibt es für mich weder ein besser noch ein schlechter. Das ist wirklich für jeden anders, wobei ich persönlich Face ID bevorzuge.


Kompatiblität

Noch ein Punkt, wo sich die beiden Modelle nicht voneinander unterscheiden. Beide sind sowohl mit dem Apple Pencil, der 2. Generation kompatibel und unterstützen sowohl das Magic Keyboard als auch das Smart Keyboard Folio.

Sowohl das iPad Air als auch das iPad Pro unterstützen das Magic Keyboard (Bild © Apple)
Sowohl das iPad Air als auch das iPad Pro unterstützen das Magic Keyboard (Bild © Apple)

Speicher

Ein Punkt, der mich seit der Präsentation stört, das iPad Air verfügt in der Basiskonfiguration nach wie vor lediglich über 64 GB. Das ist in meinen Augen für ein Gerät um knapp 700 Euro und dem vorhandenen Potenzial einfach zu wenig. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich hier um Gerät handelt, mit dem man viele Jahre seine Freude haben kann. Außerdem gibt es nur eine Alternative, 256 GB. Warum Apple hier nicht umdenkt und entweder die Basisausführung bereits mit 128 GB ausrüstet oder diese Speicherkapazität zur Auswahl stellt, werden wir wohl nicht erfahren. Vielleicht gibt es ja in der nächsten Generation mehr Auswahlmöglichkeiten.

Das iPad Pro verfügt bereits in der kleinsten Variante über einen Speicher von 128 GB, weitere Auswahlmöglichkeiten sind 256 GB, 512 GB, 1 TB sowie 2 TB.


Preis

Das iPad Air kostet in seiner Basiskonfiguration mit 64 GB 679 Euro. Wenn man sich für 256 GB Speicher entscheidet, werden hingegen 849 Euro fällig. Wenn man sich für die Cellular Variante entscheidet kommen bei beiden noch 170 Euro dazu.

Die direkten Vergleichsmodelle des iPad Pro kosten aktuell bei Apple 879 Euro in Basisversion mit 128 GB Speicher bzw. 989 Euro mit 256 GB Speicher. Auch hier ist für die Cellular Version ein Aufpreis von 170 Euro zu zahlen. Da das iPad Pro jedoch schon länger auf dem Markt ist, bekommt man es auch oft um einiges günstiger.


Fazit

Mit dem neuen iPad Air verschwimmen die Grenzen zwischen Air und Pro ein weiteres Mal. Natürlich bietet das Pro einige Funktionen, die wir im Air nicht finden, wie zum Beispiel das 120 Hz Display, Thunderbolt oder den LiDAR Sensor.

Allerdings handelt es sich hierbei um Features, die auch nicht jeder braucht. Wenn du also ein iPad suchst, um in erster Linie Filme zu schauen, im Web zu surfen oder mal ein Spiel zocken willst und dir die 64 GB ausreichen, bist du beim neuen iPad Air genau richtig. Mit der unendlichen Leistung des M1 Chips wirst du über viele Jahre deine Freude haben.

Anderseits bekommt man, wenn man ein wenig sucht, auch bereits das iPad Pro für ungefähr 800 Euro. Das sind dann wiederum auch „nur“ 120-150 Euro mehr als man für das iPad Air bezahlt. Dafür erhält man wiederum doppelt soviel Speicher, ein 120 Hz Display, Face ID, Thunderbolt, ein helleres Display und eine Ultraweitwinkelkamera auf der Rückseite.

Ihr seht es ist unmöglich eine allgemein gültige Wahl zu treffen welches iPad das bessere oder das richtige ist. Es kommt einfach darauf an, wofür du das iPad verwenden willst.

Abschließend bleibt eigentlich nur sagen, dass man mit beiden Geräten dank des M1 Chips ein über Jahre hinaus flüssig laufendes Tablet bekommt, dem die Konkurrenz wenig entgegenzusetzen hat.


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Apple Keynote – Die Highlights

Apple Keynote – Die Highlights

Highlights der Apple Keynote (Bild © Apple)
Highlights der Apple Keynote (Bild © Apple)

Gestern Abend war es so weit, die erste Apple Keynote im Jahr 2022. Wie vor jeder Keynote, gab es auch diesmal diverse Gerüchte, welche Produkte der US-Konzern präsentieren könnte. Einige davon bestätigten sich, zum Beispiel die Neuauflage des iPhone SE und die neueste Generation des iPad Air. Allerdings konnte Apple auch dieses Mal überraschen, mit dem M1 Ultra steigert der kalifornische Hersteller die Leistung seiner eigenen Chips ein weiteres Mal. Mit dem Mac Studio wurde auch der dazugehörige Computer vorgestellt. Doch schauen wir uns die Neuvorstellungen im Detail an.


iPhone 13 und iPhone 13 Pro

iPhone 13 ab sofort auch in grün erhältlich (Bild © Apple)
iPhone 13 ab sofort auch in grün erhältlich (Bild © Apple)

Wie auch schon im Vorjahr nutzte Apple die Keynote auch dafür, um eine weitere Farbe für die aktuelle iPhone-Reihe ins Sortiment aufzunehmen. Genauer genommen sind es diesmal sogar zwei. Grün für das normale iPhone sowie Alpingrün für die Pro-Modelle. Bis auf die neuen Farben gibt es jedoch keine Änderungen. Ab diesem Freitag kann das iPhone in der neuen Farbe vorbestellt werden. Verkaufsstart ist der 18. März.


iPhone SE

Optisch hat sich die 3. Generation des iPhone SE nicht geändert (Bild © Apple)
Optisch hat sich die 3. Generation des iPhone SE nicht geändert (Bild © Apple)

Wie von den meisten erwartet, wurde die dritte Generation des iPhone SE präsentiert. Optisch blieb leider alles beim alten und so setzt man beim iPhone SE auch weiterhin auf Touch ID im Home Button. Hier hätte ich mir persönlich erhofft, dass auch das Einstiegs-Modell künftig mit Face ID ausgestattet wird beziehungsweise das Äußere allgemein an die aktuellen Modelle angepasst wird.

Dafür bekamen die Innereien ein Upgrade. Das neue iPhone SE wird von einem A15 Chip angetrieben, dabei handelt es sich um denselben Chip, der auch bereits in den aktuellen iPhone-Modellen verbaut wurde. Außerdem verfügt künftig auch das günstigste iPhone über 5G-Konnektivität.

Wie auch schon der Vorgänger ist auch die dritte Ausführung des iPhone SE wieder in der Farben schwarz, weiß und rot erhältlich. Obwohl der Preis im Vergleich zur alten Generation etwas angehoben wurde, bleibt das iPhone SE weiterhin eine „kostengünstige“ Option, um in das Apple Universum einzusteigen. Die günstigste Variante mit 64 GB Speicher kostet 519 Euro und ist damit um 280 Euro preiswerter als das iPhone 13 mini. Vorbestellen kann man das iPhone SE ab 11. März (14 Uhr). In den Stores sollte es ab 18. März verfügbar sein.


iPad Air

Das neue iPad Air in allen verfügbaren Farben (Bild © Apple)
Das neue iPad Air in allen verfügbaren Farben (Bild © Apple)

Das neue iPad Air erscheint zu seinem Vorgänger optisch unverändert, allerdings bleibt Apple dem eigenen Trend zur Farbenvielfalt treu und bietet die mittlerweile bereits 5. Generation in den Farben Space Grau, Polarstern, Rosé, Violett und Blau an.

Im Inneren kommt diesmal mit dem M1 Chip dieselbe Hardware zum Einsatz wie schon bei den aktuellen Pro-Modellen, womit das neue iPad Air doppelt so viel Leistung verspricht wie sein eigener Vorgänger. Beim Bildschirm setzt Apple weiter auf das Liquid Retina Display des Vorgängers. Wer sich für die Cellular Variante entscheidet, darf sich dafür auch im iPad Air über 5G-Konnektivität freuen.

Auch die Frontkamera bekam ein Upgrade. Statt wie bisher mit 7 Megapixel nimmt die neue Kamera mit 12 Megapixel auf. Außerdem verfügt das neue iPad Air jetzt auch über die Center-Stage Funktion, die wir aus allen anderen aktuellen Modellen der iPad-Reihe kennen. Damit bleibt man bei Videoanrufen stets in der Mitte des Bildes.

Eine Funktion, die sich viele erhofft haben, hat es jedoch auch diesmal nicht in das iPad Air geschafft – Face ID. Somit bleibt das Entsperren mittels Gesichtssinn auch weiterhin den Pro-Modellen vorbehalten und das neue iPad Air wird wie bisher mit Touch ID im Einschaltknopf entsperrt.

Ein in meinen Augen großer Kritikpunkt beim neuen iPad Air betrifft die Speicherkapazitäten. Denn auch hier blieb alles beim Alten. Die Basisversion verfügt weiterhin lediglich über 64 GB und alternativ gibt es nur 256 GB. 64 GB sind einfach nicht mehr zeitgemäß und sollte daher künftig auf jeden Fall durch 128 GB ersetzt werden.

Wie auch beim grünen iPhone und dem iPhone SE ist die Vorbestellung ab 11. März möglich. Um 679 Euro bekommt man die WLAN-Ausführung mit 64 GB Speicher. Wer lieber 256 GB Speicher haben möchte, bekommt diese für 849 Euro. Für die Cellular Version werden jeweils 170 Euro mehr verrechnet.


M1 Ultra

Mit dem M1 Ultra präsentierte Apple abermals eine noch leistungsfähigere Version des M1-Chips (Bild © Apple)
Mit dem M1 Ultra präsentierte Apple abermals eine noch leistungsfähigere Version des M1-Chips (Bild © Apple)

Kommen wir nun zu den Highlights des Abends. Während viele damit gerechnet haben, dass Apple einen Nachfolger des eigenen M1 Chip präsentieren könnte, wurde uns stattdessen mit dem M1 Ultra nochmal eine leistungsstärkere Version vorgestellt. Dabei handelt es sich um zwei gekoppelte M1 Max Prozessoren, die bisher die leistungsstärksten Prozessoren von Apple waren. Apple nennt die angewandte Technik, um die beiden Chips zu verbinden UltraFusion und diese soll die bekannten Nachteile von Mehr-Chip-Systemen, die über eine Hauptplatine verbunden sind, vermeiden. Mit einer Bandbreite von 2,5 TB/s, laut Apple, handelt es sich dabei um die vierfache Bandbreite von anderen Multi-Chip-Interconnect-Architekturen.

Insgesamt ist der M1 Ultra mit 20 CPU-Kernen, bis zu 64-GPU-Kernen und 32 Kernen in der Neural Engine ausgestattet und unterstützt bis zu 128 GB Arbeitsspeicher. Als Speicherbandbreite gibt Apple bis zu 800 GB/s an. Damit soll die Leistung des M1 Max bei Weiten übertroffen werden.

Für Software soll sich der M1 Ultra dabei verhalten wie ein einzelner Chip verhalten und Entwickler müssen ihre Apps daher nicht extra anpassen.

Erstmals zum Einsatz kommen wird der M1 Ultra dabei im ebenfalls vorgestellten Mac Studio.


Mac Studio

Vorderseite des neuen Mac Studio (Bild © Apple)
Vorderseite des neuen Mac Studio (Bild © Apple)

Mit dem Mac Studio wurde auch ein komplett neues Produkt präsentiert. Optisch erinnert der Mac Studio an eine aufgeblasene Version des Mac mini. Leistungstechnisch orientiert er sich allerdings noch oberhalb der bisherigen Mac Pro.

Der Mac Studio wird in zwei unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sein. Einmal mit dem oben vorgestellten M1 Ultra und in einer „abgespeckten“ Version, die lediglich einen M1 Max Chip verbaut hat. Der Mac Studio richtet sich wie sein Name bereits vermuten lässt vorwiegend an Leute, die einen Computer für den professionellen Einsatz suchen. Dies zeigt sich nicht nur in der schier unendlichen Leistung, sondern auch in einer Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten. So bietet der Mac Studio an der Vorderseite zwei Thunderbolt-4-Ports und einen SD-Kartenslot. Auf der Rückseite stehen vier Thunderbolt-4-Ports, ein 10 Gb-Ethernet-Port, zwei USB-A-Anschlüsse, ein HDMI-Port und ein Kopfhöreranschluss zur Verfügung.

Der Mac Studio kann ab sofort vorbestellt werden. Die kleinste Ausführung mit M1 Max Chip, 32 GB Arbeitsspeicher sowie 512 GB SSD kostet 2299 Euro, voll ausgestattet mit M1 Ultra, 128 GB Arbeitsspeicher und 8 TB SSD werden hingegen 9199 Euro fällig.

Rückseite des neuen Mac Studio (Bild © Apple)
Rückseite des neuen Mac Studio (Bild © Apple)

Studio Display

Mit dem Studio Display wurde auch gleich der passende Monitor zum Mac Studio präsentiert (Bild © Apple)
Mit dem Studio Display wurde auch gleich der passende Monitor zum Mac Studio präsentiert (Bild © Apple)

Zu guter Letzt präsentierte uns Apple auch gleich ein passendes Display für den Mac Studio. Dabei handelt es sich um ein 27 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 5120 x 2880 Pixel bei 218 ppi und einer maximalen Helligkeit von 600 Nits.

Dank des verbauten A13 Chip verfügt die integrierte 12 Megapixel auch über die Center-Stage Funktion und ermöglicht den 6 verbauten Lautsprechern die Wiedergabe von 3D-Audio (Spital Audio). Zusätzlich verfügt das Studio Display über 3 Mikrofone in Studioqualität sowie einem Thunderbolt 3 Anschluss und 3 USB-C-Anschlüsse.

Die Ausführung des Studio Display mit Standardglas kostet 1749 Euro, die Ausführung mit Nanotexturglas kommt auf 1999 Euro. Beide Varianten verfügen von Haus aus über einen Neigungsverstellbaren Standfuß, dieser kann gegen einen Aufpreis von 460 Euro auf einen zusätzlich höhenverstellbaren Standfuß upgegradet werden. Wie alle anderen präsentierten Produkte ist auch das Studio Display ab 18. März erhältlich.


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Neues Projekt: Umzug in eine smarte Wohnung – Teil 1

Neues Projekt: Umzug in eine smarte Wohnung – Teil 1

Umzug in eine neue Wohnung
Umzug in eine neue Wohnung

In den letzten Monaten ist es auf diesem Blog ein wenig ruhiger geworden. Dafür möchte ich mich zuallererst bei allen Lesern aufrichtig entschuldigen. Der Grund dafür ist allerdings ein positiver und hat auf keinem Fall etwas mit verlorenem Interesse an diesem Blog zu tun. Es hat sich vor ein paar Monaten die Möglichkeit ergeben in eine neue und größere Wohnung zu ziehen. Bereits in meinem ersten Beitrag auf diesem Blog habe ich davon geschrieben, daß für die Zukunft ein Umzug in eine größere Wohnung geplant ist. Nun ja, die Zukunft kam früher als erwartet, und so standen die letzten Monate ganz im Zeichen der Planung für diese Übersiedlung.

Jeder der bereits einen Umzug hinter sich hat, weiß wieviel Planung dahinter steckt damit alles halbwegs reibungslos über die Bühne gehen kann. In Zeiten wie diesen mit Lockdown, Ausgangsbeschränkungen und schier unendlich langer Lieferzeiten für nahezu alles, gestaltet sich dies allerdings noch weit abenteuerlicher als sonst.

Doch genug von diesen Dingen, schließlich ist das hier ein Technik-Blog und daher soll es auch um solche gehen. So ein Umzug gibt einem schlussendlich auch die Möglichkeit vieles von Anfang an so zu verwirklichen wie man es sich vorstellt und gerade im Smart Home Bereich hatte ich viele konkrete Vorstellungen. In diesem Beitrag soll es um die Planung sowie die eingesetzten Systeme des neuen Smart Home gehen.


Smarte Wunschliste für den Umzug

Auch wenn in unserer alten Wohnung schon einiges smart beziehungsweise automatisiert wurde, war es auf jeden Fall ein großes Ziel in unserem neuen Zuhause nochmals einen großen Schritt nach vorne zu machen. Vom Zutrittssystem über die Beleuchtung bis hin zur Heizung sollte diesmal alles smart steuerbar sein.

Da es sich bei der neuen Wohnung wie auch bereits bei der vorherigen um eine Mietwohnung handelt, waren die Voraussetzungen allerdings ähnlich. Sämtliche Änderungen müssen im Falle eines Auszuges wieder in den ursprünglichen Zustand gebracht werden können und eine aufwändige Neuverkabelung für Bus-Systeme wie KNX stand daher nie zur Debatte. Dennoch gebührt ein großer Dank den Elektrikern, die bei der Sanierung sehr entgegenkommend waren, und vor allem bei der Anzahl und Platzierung der Steckdosen nahezu alle Wünsche erfüllten.

Allerdings mussten wir aufgrund dieser Umstände wieder auf Plug & Play fähige Gadgets setzen. Außerdem sollte auch ein Großteil der bisher eingesetzten Komponenten wieder zum Einsatz kommen.


Was beim Umzug alles smart wird

Die Umzugskartons eines Technikbegeisterten
Die Umzugskartons eines Technikbegeisterten

Da der Markt für smarte Haushalthilfen mittlerweile ziemlich gewachsen ist und es sowohl die unterschiedlichsten Systeme gibt und auch viele Geräte dabei sind die in meinen Augen auch weiterhin nicht smart betrieben werden müssen (ich sehe beispielsweise nicht den Mehrwert eines smarten Induktionsfeld) nahm das Durchforsten der vorhandenen Möglichkeiten doch einiges an Zeit in Anspruch. Am Ende haben wir uns für den Moment dafür entschieden folgende Bereiche smart zu machen:

Steuerung

HomeKit
Startbildschirm der Home App

Sicherlich das Herzstück von einem jeden Smart Home. So auch in unserem Fall. Obwohl es sicherlich in der Gesamtheit bessere Alternativen gibt, werden wir auch in Zukunft sämtliche smarten Geräte mit Apple HomeKit (einen ausführlichen Bericht findest du hier) steuern. Für diese Entscheidung gibt es mehrere Gründe:

  • Das Ökosystem von Apple
    Da meine bessere Hälfte und ich bereits seit geraumer Zeit tief in das System von Apple verwurzelt sind ist es natürlich ein logischer Schritt auch die Steuerung der Wohnung in dieses Ökosystem einzubetten. So können wir sämtliche Geräte nicht nur mit dem iPhone steuern, sondern auch über das iPad und ähnliches. Auch die Schaltzentrale die in unserem Fall von einem AppleTV sowie mehrere HomePod mini übernommen wird, stammt aus demselben System.
  • Datenschutz
    Ein natürlich sehr leidiges Thema. Aber nichtsdestotrotz bin ich nach wie vor der Meinung das bei Apple ein größeres Augenmerk auf den Datenschutz und die Privatsphäre gelegt wird als bei vielen Konkurrenzprodukten. So erfolgt die Kommunikation zwischen den Geräten mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und die Codes zur Entschlüsselung werden lokal gespeichert.

Doch natürlich ist nicht alles Gold was glänzt und so hat Apple HomeKit auch einige Nachteile. Die Sprachassistentin Siri kann einen nach wie vor in manchen Momenten zur Weißglut bringen und HomeKit zertifizierte Geräte sind zumeist teurer als Vergleichsprodukte und die Auswahl ist auch geringer. Um nicht rein auf HomeKit zertifizierte Geräte angewiesen zu sein läuft bei uns noch zusätzlich Homebridge auf einem Raspberry Pi. Wenn du mehr zur Homebridge wissen willst, kann ich dir diesen Beitrag empfehlen.

Licht

Pendelleuchte Ensis von Philips Hue
Pendelleuchte Ensis von Philips Hue

Wie bei vielen anderen auch war auch bei uns die smarte Beleuchtung der eigentliche Einstieg in die gesamte Smart Home Materie und daher war es von Anfang an klar, dass nach dem Umzug sämtliche Lichter wieder über eine intelligente Steuerung verfügen mussten. Während wir in der Vergangenheit Lampen und Leuchtmittel der unterschiedlichsten Hersteller in Verwendung hatten und dadurch entweder auf unzählige Apps angewiesen waren oder eben auf die eine oder andere Funktion verzichten mussten, entschieden wir uns gegen unseren eigentlichen Vorsatz alles auszutauschen und sämtliche Produkte aus demselben System zu wählen:

  • Philips Hue
    Das unsere Auswahl auf den Markführer gefallen ist hat mehrere Gründe. Einerseits hatten wir bis dato mit unseren Philips Hue Produkten keinerlei Probleme und andererseits überzeugte uns Hue durch seine riesige Produktvielfalt. Von Leuchtmitteln über LED-Strips bis hin zu Pendelleuchten konnten wir so alles von einem einzigen Hersteller nehmen. Die Preise sind zwar höher als bei den meisten anderen Anbietern allerdings konnte uns Philips Hue trotzdem am meisten überzeugen.
  • Friends of Hue Schalter von Senic
    Egal wie smart die Leuchten sind, der herkömmliche Lichtschalter macht nun mal jede Lampe „dumm“. Da wir jedoch nicht immer alles per Sprache steuern wollten und nahezu jeder automatisch beim Verlassen des Raumes den Schalter betätigt, musste auch hierfür eine Lösung her. Diese fanden wir mit den Senic Lichtschaltern aus der Friends of Hue Reihe. Der Vorteil der Friends of Hue Schalter liegt darin, dass sie statt der bisherigen Lichtschalter zum Einsatz kommen können, da sie die gleiche Größe haben wie herkömmliche Lichtschalter für Unterputzdosen. Einfach den herkömmlichen Lichtschalter abmontieren und den Strom überbrücken (bitte nur von einem Fachmann durchführen lassen) und schon kann an dieser Stelle der Friends of Hue Schalter an dieser Stelle angebracht werden.

Heizung

old radiator near windowsill at home in daylight
Photo by Erik Mclean on Pexels.com

Einer der Bereiche den wir in der Vergangenheit noch nicht in einer smarten Ausführung hatten und daher auch ziemliches Neuland betreten durften. So konnten wir allerdings auch unvoreingenommen die Produkte vergleichen und in Erfahrung bringen welches Heizungssystem für unsere Heizung und unsere Anforderungen in Frage kommen würde. Am Ende des Tages fiel unsere Entscheidung zu Gunsten der Heizungsteuerung von Tado. Dazu wird es in den nächsten Wochen auch einen ausführlichen Testbericht geben.

Zutrittssystem

door handle key keyhole
Photo by Pixabay on Pexels.com

Auch hier hatten wir bisher keinerlei persönliche Erfahrungen und da der Markt für smarte Türschlösser immer größer wird war es anfänglich nicht so einfach einen persönlichen Favoriten ausfindig zu machen da mehrere Hersteller ähnlich gute Produkte am Markt haben. Da in meinen Augen allerdings ein smartes Türschloss nur dann sinnvoll ist, wenn ich die Wohnung komplett ohne Schlüssel verlassen kann, entschieden wir uns für das System von Nuki, da diese als einziger Hersteller mit dem Nuki Opener ein Zusatzprodukt im Sortiment haben, mit dem auch die Gegensprechanlage in einem Mehrfamilienhaus gesteuert werden kann. Ob und wie sehr sich diese Produkte in der Praxis bewährt haben werde ich demnächst berichten.

Zwischenstecker

Um den Stromverbrauch zu senken beziehungsweise auch nicht smarte Geräte per App schalten zu können benötigen wir auch weiterhin smarte Zwischenstecker. Dabei setzen wir auch weiterhin auf ein Potpourri unterschiedlicher Hersteller. Einerseits weil wir bereits viele in der alten Wohnung genutzt hatten und diese auch weiterverwenden wollten und andererseits, weil nicht immer dieselben Anforderungen benötigt werden. So reicht es uns beispielsweise, wenn der Zwischenstecker der den Fernseher und die Set-Top Box im Schlafzimmer schaltet lediglich über eine Ein / Aus Funktion verfügt, während ich bei den für Homeoffice benötigten Komponenten gerne einen Stecker mit Verbrauchsmessung verwende. Daher kommen bei uns Zwischenstecker von Philips Hue, Lidl Smart Home, Ikea Tradfri als auch von Eve zum Einsatz.

Sonstiges

Natürlich wurden auch einige weitere Bereiche smart. So übernimmt auch wie bisher ein Staubsaugerroboter die Reinigung der Böden. Allerdings wird im Zuge des Umzugs unser bisheriger Roborock S5 durch einen Roborock S7 mit aktiver Wischfunktion ersetzt. Auf Wunsch der weiblichen Belegschaft im Haushalt sollte außerdem auch die Waschmaschine künftig über eine smarte Steuerung verfügen.

Auch wenn die im Einsatz befindlichen HomePod mini über eine für ihre Größe durchaus beachtliche Tonqualität verfügen, werden wir auch weiterhin für Musik und Film zusätzlich ein Multiroom Audiosystem von Sonos verwenden.


Vorschau auf Teil 2

Wie bereits der Beitragstitel vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine mehrteilige Serie. Im nächsten Teil werde ich euch berichten, ob die Inbetriebnahme der diversen Geräte so reibungslos funktioniert hat wie erhofft beziehungsweise auch Großteils von den Herstellern angegeben. Außerdem möchte ich euch von den ersten Wochen des laufenden Betriebs berichten.

Wie ihr seht, hat sich in der letzten Zeit einiges getan und das Ende ist noch lange nicht in Sicht. Aber ihr könnt euch auf jeden Fall auf viele Testberichte zu den eingesetzten Komponenten freuen.


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HomePod mini: 3 neue Farben ab November

HomePod mini: 3 neue Farben ab November

Den HomePod mini gibt es ab November in 5 Farben (Bild © Apple)
Den HomePod mini gibt es ab November in 3 neuen Farben (Bild © Apple)

Obwohl das aktuelle Apple-Event komplett im Zeichen der neuen MacBooks und der dritten Generation der AirPods stand, präsentierte der kalifornische Hersteller etwas überraschend auch Neuigkeiten für den HomePod mini.


Der HomePod mini wird bunter

Apple hat bereits in der jüngeren Vergangenheit mehrmals bewiesen, dass sie die Zukunft ihrer Produkte recht farbenfroh anlegen. Dies passiert jetzt auch beim HomePod mini. Seit letztem November ist der smarte Speaker bereits in den klassischen Farben Weiß und Space Grau erhältlich. Nun erweitert Apple die Produktpalette um die Farben Blau, Orange und Gelb und orientiert sich damit sehr an der Farbgebung, die man bereits beim aktuellen iMac verwendet. Die neuen Farben umfassen sowohl den Lautsprecher als auch die Touchoberfläche und das Stromkabel.


Im Inneren nichts Neues

Während Apple also optisch den Mut zu mehr Farbe beweist, setzt man technisch auch weiterhin auf die Komponenten des bisherigen Modells. Mein ausführlicher Test (zum Bericht) besitzt daher weiter Gültigkeit.

Aufbau des HomePod mini (Bild © Apple)
Aufbau des smarten Lautsprechers (Bild © Apple)

Spracherkennung Siri für Multinutzer

Eine Funktion, die von vielen schon langersehnt wird, soll noch dieses Jahr umgesetzt werden. Die Unterstützung mehrerer Nutzer. Damit wird es dem Sprachassistenten Siri künftig möglich sein auf die Vorlieben der unterschiedlichen Bewohner einzugehen. So kann künftig jeder Nutzer auf seine persönlichen Playlists zugreifen oder Einträge in den persönlichen Kalender vornehmen. Diese Funktion wird bisher nur in Englisch unterstützt und wird jetzt auf alle Regionen ausgeweitet, in denen der HomePod mini erhältlich ist.


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iPad mini 2021(6.Gen) – Erster Eindruck

iPad mini 2021 (6.Gen) – Erster Eindruck

iPad mini 2021 (6. Generation)
iPad mini 2021 (6. Generation)

Nachdem Apple Mitte September die neuen Modelle bereits vorgestellt hatte, erfolgte am letzten Freitag der ersehnte Verkaufsstart. Bei den Neuerscheinungen handelt es sich um vier verschiedene Versionen des iPhone 13 sowie zwei neue Ausführungen des iPads. Einerseits die bereits 9. Generation des „normalen“ iPad als auch die 6. Auflage des iPad mini. Da es sich bei den neuen Smartphone Modellen größtenteils um eine Weiterentwicklung der Vorjahresmodelle handelt und das iPad in meinen Augen vorwiegend für Einsteiger in die Tablet Welt interessant ist war für mich das iPad mini von Anfang an mein Highlight an diesem Release Tag und daher möchte ich mich in diesem Bericht ausschließlich mit der Neuauflage des iPad mini beschäftigen.


Lieferumfang

Beim ersten Öffnen fällt einem sofort das komplett überarbeitete Design des iPad mini auf, aber dazu später mehr. Neben dem Gerät selbst erhält man auch noch ein 1 Meter langes USB-C Kabel, das dazu passende USB-C Netzteil (wie war das nochmal mit dem Umweltschutz?) sowie die üblichen Beilagen und Apple Aufkleber. Also an sich eigentlich alles wie gewohnt.

Lieferumfang des iPad mini
Lieferumfang des iPad mini

Neues Design

Während die bisherigen Ausgaben der kleinsten Version des iPad stets dem Design des klassischem iPad folgte erhielt das neue iPad mini endlich die meiner Meinung nach notwendige Frischzellenkur. Das neueste Modell folgt dabei dem Trend des aktuellem iPad Air bzw. dem iPhone. Kantigeres Design sowie minimale Ränder. Auch der Home Button gehört nun der Vergangenheit an und die Lautstärketasten sind von der Längsseite auf die schmälere Seite gewandert. All diese Änderungen ermöglichen es, dass das Display von 7,9 auf 8,3 Zoll gewachsen ist, während das Gerät insgesamt sogar kleiner als der Vorgänger wurde.


Technik

Da seit dem Marktstart der fünften iPad mini Generation bereits 2,5 Jahre vergangen sind hat sich natürlich auch auf der technischen Seite einiges geändert:

Chip

Zum Einsatz kommt Apples neuer A15 Bionic Chip, der auch im iPhone 13 verbaut ist. Zur sechskernigen, mit 2,97 GHz getakteten CPU kommt eine fünfkernige Grafikeinheit. Durch diesen neuen Chip wird das iPad mini zu einem wahren Kraftpaket, in Benchmarks steigerte sich die Leistung im Vergleich zum Vorgänger um 77 Prozent.

Display

Wie bereits beim Design erwähnt ist das Display im Vergleich zum Vorgänger gewachsen. Bei der 6.Generation des kleinsten iPads schauen wir auf ein Liquid Retina Display mit einer Bildschirmdiagonale von 8,3 Zoll (21,8 Zentimeter). Das Display verfügt nun über eine Auflösung von 2266 x 1488 Pixel mit einer Bildwiederholungsrate von 60 Hz und deckt den P3 Farbraum ab.

Neue Kameras

Die neue Rückkamera macht Fotos mit 12 Megapixel und erstmals versorgt Apple auch ein iPad abseits der Pro-Reihe mit einem Blitz. Videos lassen sich mit einer 4K Auflösung mit 60fps aufzeichnen.

Aber auch die Frontkamera wurde komplett überarbeitet und verbessert. Auch an der Vorderseite ist das iPad mini nun mit einer 12 Megapixel Kamera und ermöglicht Videoaufnahmen in Full HD und auch hier bekommen wir eine Funktion der Pro-Reihe. Mit dem Folgemodus „Center-Stage“ ermöglicht die Weitwinkelkamera das man bei FaceTime Anrufen stets im Mittelpunkt des Bildes bleibt.

Kameramodul des iPad mini (Bild © Apple)
Kameramodul des iPad mini (Bild © Apple)

Anschlüsse

Mit dem iPad mini 2021 bekommt erstmals auch die kleine Ausführung eine USB-C-Buchse statt dem bewährten Lightning-Anschluss. Auf den Smart Connector, den wir von den größeren iPad Modellen kennen, wird auch bei der neuen Generation verzichtet. Eine logische Entscheidung, schließlich würde eine auf diesem Wege angeschlossene Tastatur zu kleine Tasten bekommen. Wer dennoch eine externe Tastatur verwenden will, kann diese mit Hilfe der USB-Buchse oder per Bluetooth koppeln. Wie bereits in den letzten Jahren üblich verzichtet Apple auch beim iPad mini auf einen Kopfhöreranschluss.

Sonstiges

Obwohl der Home-Button verschwunden ist, wird das iPad mini weiterhin mittels Touch-ID entsperrt. Der Fingerabdrucksensor steckt jetzt allerdings wie beim iPad Air 4 im Einschaltknopf.

Das es sich beim iPad mini gefühlt um eine kleine Version der iPad Pro handelt, beweist auch die Tatsache das die Mobilfunkvariante genau wie sein „großer Bruder“ schnelle 5G-Netzwerke unterstützt.


Ausführungen und Farben

Das iPad mini ist seit Freitag wahlweise mit 64 oder 256 Gigabyte zum Preis von 549 bzw. 719 Euro erhältlich. Zur Auswahl stehen dabei vier unterschiedliche Farben (Space Grau, Rosé, Violett und Polarstern). Wer sich für die Mobilfunkversion mit 5G entscheiden sollte, zahlt weitere 170 Euro mehr.

Die Farben des iPad mini (Bild © Apple)
Die Farben des iPad mini (Bild © Apple)

Mein erster Eindruck

Da wir jetzt die technischen Details und Neuerungen durchgenommen haben, möchte ich euch meinen ersten Eindruck schildern.

Da ich in der Vergangenheit stets ein Fan von den größeren iPads bzw. größeren Tablets war handelt es sich beim neuen iPad mini um mein bisher kleinstes Tablet und dementsprechend gespannt war ich wie ich damit zurechtkommen würde.

Und ich war mehr als nur positiv überrascht, ich hatte bisher selten ein Gerät, das mich von der ersten Sekunde so begeistert konnte wie diese neue Generation. Sei es durch das neue Design das an das aktuelle iPad Air angelehnt ist und für meinen Geschmack beim kleinen Modell noch hochwertiger wirkt. Mit seinem Gewicht von knapp 300 Gramm eignet sich das iPad mini für mich optimal für den Einsatz auf der Couch, wo ich die 10,9 Zoll Modelle stets ein wenig unhandlich fand. Außerdem lässt sich es sich auch problemlos mit einer Hand bedienen.

Auch wenn die größeren Modelle andere Vorzüge haben und dabei überzeugen können, hat das iPad mini auf jeden Fall das Potential bei vielen Dingen mein künftiger Favorit zu werden.

Ob es wirklich dazu kommt sowie einen ausführlichen Testbericht werde ich euch in den nächsten Wochen nachreichen.

Alle aktuell erhältlichen iPads im Größenvergleich (Bild © Apple)
Alle aktuell erhältlichen iPads im Größenvergleich (Bild © Apple)

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HomePod Mini ab sofort in Österreich erhältlich

HomePod mini ab sofort in Österreich erhältlich

HomePod mini Bedienfeld
HomePod mini

Im Zuge des Spring Loaded-Event hat Apple angekündigt den Markt für den HomePod mini um einige Länder zu erweitern. Wie ich bereits in einem früheren Beitrag berichtet habe wird es dadurch endlich auch in Österreich möglich sein den HomePod mini offiziell zu Erwerben.

Seit 15. Juni ist es nun so weit, erstmals wird ein HomePod auch in Österreich direkt von Apple verkauft und kann ab sofort direkt beim Hersteller bestellt werden.


HomePod mini kurz erklärt

Der letzten November vorgestellte HomePod mini ist nach dem 2018 erschienenen HomePod der zweite Smart Speaker von Apple. Mit einem Durchmesser von 9,8 Zentimeter und einer Höhe von 8,4 Zentimeter überzeugt der Lautsprecher durch seine kompakte Form, dennoch bleibt dabei der Klang nicht auf der Strecke. Lediglich bei tiefen Tönen macht sich die fehlende Größe bemerkbar. Doch der HomePod mini ist viel mehr als einfach nur ein Lautsprecher. Durch seine Funktion als Steuerzentrale für HomeKit und der Integration von Thread eignet er sich perfekt für jeden der daheim auf HomeKit setzt. Einen ausführlichen Test findest du hier.

HomePod mini
HomePod mini

HomePod: Nur noch Restbestände verfügbar

Während der HomePod mini somit in immer mehr Ländern verfügbar ist, steht das Ende des großen HomePod unmittelbar bevor. Nachdem Apple im März bekannt gab, dass die Produktion des ersten Smart Speaker aus Cupertino eingestellt wird, sind nun offensichtlich alle noch gelagerten Einheiten verkauft worden. Wer also noch ein Exemplar des HomePod kaufen möchte, muss daher auf Restbestände in den Märkten hoffen.


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macOS Monterey kurz vorgestellt

macOS Monterey kurz vorgestellt

Apple stellte auf der WWDC macOS Monterey vor (Bild © Apple)
Apple stellte auf der WWDC macOS Monterey vor (Bild © Apple)

Auf der WWDC hat Apple am Dienstag die neueste macOS-Version vorgestellt: macOS Monterey. Wie ich bereits in meinem Bericht im Vorfeld der WWDC vermutet habe, handelt es sich diesmal nicht um ein so umfangreiches Update wie im Vorjahr bei macOS Big Sur, dennoch konnte Apple mit einigen Neuerungen aufwarten. Die wichtigsten neuen Funktionen stelle ich euch in diesem Beitrag vor.


Universal Control

Mit Universal Control lässt sich ein iPad mit der Maus und Tastatur eines Mac bedienen (Bild © Apple)
Mit Universal Control lässt sich ein iPad mit der Maus und Tastatur eines Mac bedienen (Bild © Apple)

Mein persönliches Highlight bei den macOS Monterey Neuerungen. Mit Universal Control wird es durch das Update möglich sein den Mac mit einem iPad zu verbinden. Dadurch kann man die Maus als auch die Tastatur des Mac nutzen, um auch auf einem in der Nähe befindlichen iPad zu arbeiten. Außerdem lassen sich so Inhalte auch per Drag & Drop zwischen den Geräten hin- und herschieben. Das funktioniert allerdings nicht nur zwischen einem Mac und einem iPad, sondern beispielsweise auch zwischen einem Macbook und einem iMac.


Kurzbefehle

Mit macOS Monterey kommen Kurzbefehle auch auf den Mac (Bild © Apple)
Mit macOS Monterey kommen Kurzbefehle auch auf den Mac (Bild © Apple)

Mit der neuen macOS Version ist es erstmals möglich Kurzbefehle auch auf dem Mac zu nutzen. Dadurch wird es wie wir es bereits beim iPhone und iPad kennen zukünftig auch auf dem Mac möglich sein einfach Automationen zu erstellen und damit mehrere Aktionen mit einem Klick zu starten.


AirPlay to Mac

Auch für den Mac steht künftig AirPlay zur Verfügung (Bild © Apple)
Auch für den Mac steht künftig AirPlay zur Verfügung (Bild © Apple)

Du willst deine iPhone Videos auf einem MacBook abspielen? Oder einfach nur die Musik auf leistungsstärkeren Lautsprechern hören? Kein Problem, mit macOS Monterey verfügt künftig auch dein Mac über AirPlay. Mit der Integration von AirPlay und Universal Control geht Apple einen weiteren Schritt bei den vielfältigen Verbindungsmöglichkeiten zwischen den einzelnen Geräten.


Safari

Der neue Look von Safari (Bild © Apple)
Der neue Look von Safari (Bild © Apple)

Auch der beliebte Browser erhält einige Anpassungen und bekommt einen komplett neuen Look. So passt sich die neue Tableiste farblich an den Hintergrund der geöffneten Webseite an, außerdem werden künftig die Toolbar und die Suchleiste zu einem kompakten Element zusammengefügt. Zusätzlich wird es durch das Update möglich sein mehrere Tabs zu Tabgruppen zusammenzufassen, beispielsweise kann man so alle favorisierten Shoppingseiten zur Gruppe „Shopping“ hinzufügen. Diese Gruppen werden automatisch auf Mac, iPhone und iPad synchronisiert. Solche Gruppen lassen sich einfach mit Freunden teilen oder auch per Mail verschicken. Diese optischen Änderungen beschränken sich allerdings nicht nur macOS sondern werden auch bei den neuen Versionen von iOS und iPadOS umgesetzt.


Weitere Neuheiten

Neben den bereits beschriebenen neuen Funktionen übernimmt macOS Monterey auch viele Neuheiten, die bei iOS 15 und iPadOS 15 erscheinen. Dazu zählen Shareplay in Facetime, die neue Quicknotes Funktion und Spital Audio. Außerdem werden auch die neuen Funktionen in Maps, Live-Text sowie die Texterkennung in Fotos in die macOS Version integriert sein. Eine detaillierte Beschreibung zu diesen Funktionen liefere ich euch in den Berichten zu iOS 15 und iPadOS 15 nach.


Welche Geräte erhalten macOS Monterey?

Apple hat bereits bekannt gegeben welche Geräte das Update auf die neueste Version erhalten sollen:

  • Macbook Air – Anfang 2015 und neuer
  • MacBook Pro – Anfang 2015 und neuer
  • MacBook – Anfang 2016 und neuer
  • iMac Pro – 2017 und neuer
  • iMac – Ende 2015 und neuer
  • Mac Pro – Ende 2013 und neuer
  • Mac mini – Ende 2014 und neuer

Wann erscheint macOS Monterey?

Die Entwickler Beta-Version ist bereits jetzt für alle Mitglieder des Apple Development Programms erhältlich. Ab Juli soll auch eine öffentliche Beta-Version für alle Mac Nutzer veröffentlicht werden. Die endgültige Version wird im Herbst 2021 für alle per Download zur Verfügung stehen.


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WWDC 2021: Was erwartet uns beim Apple Event?

WWDC 2021: Was erwartet uns beim Apple Event?

Apple lädt zur diesjährigen WWDC / © Apple
Apple lädt zur diesjährigen WWDC
© Apple

Heute Abend startet Apple die diesjährige Ausgabe der WWDC. Zum Start der Entwickler-Messe wird es wieder eine Keynote geben, wo der Hersteller aus Cupertino einige Neuheiten präsentieren wird. Worum es sich dabei handeln könnte zeige ich euch in diesem Beitrag.


iOS 15 und Co

Da es sich bei der WWDC in erster Linie um eine Software Entwicklerkonferenz handelt, präsentiert Apple hier traditionell die neuesten Versionen ihrer Software. Welche Betriebssysteme ein Update bekommen könnten und welche Neuerungen wir dadurch vielleicht bald erhalten zeige ich euch hier. Allgemein bleibt festzuhalten das heuer nur recht wenige Informationen durchgesickert sind und Apple dadurch heute Abend für viele Überraschungen sorgen kann.

iOS 15

Das Apple die neueste Version des iPhone Betriebssystem vorstellen wird, steht außer Frage und wie üblich werden mit dem Update einige Neuheiten Einzug halten. Um welche genau es sich handeln wird, ist natürlich noch nicht bekannt, wobei einige auch bereits von Apple bestätigt wurden.

  • erhöhte Barrierefreiheit
    Eine der Neuheiten, die bereits von Apple bestätigt wurden. Der kalifornische Hersteller wird im Laufe des Jahres viele neue Funktionen für Menschen mit motorischen, visuellen, auditiven und kognitiven Einschränkungen einführen. Näherer Informationen dazu findest du hier.
  • Überarbeiteter Lockscreen
    Ein Gerücht, das sich schon seit längerem recht hartnäckig hält, betrifft den Lockscreen des iPhone. Dieser soll mit iOS 15 eine übersichtlichere Darstellung der Notification’s bekommen.
  • Neues Kontrollzentrum
    Auch das Kontrollzentrum des iPhone könnte einem Update unterzogen werden und ab iOS 15 ähnlich wie bei macOS aufgebaut sein.
  • Health-App
    Auch die Gesundheit-App könnte eine neue Funktion erhalten. So soll es künftig möglich sein direkt seine Lebensmittel direkt in der Health-App zu tracken.

iPadOS 15

Nachdem im Vorjahr iOS ein umfangreicheres Update erhalten hatte, dürfte heuer iPadOS an der Reihe sein. Laut dem Bloomberg Reporter Mark Gurman soll es sich um das bedeutendste Update für den Homescreen des Geräts seit der Markteinführung des Produkts im Jahr 2010 handeln. Neben dem überarbeiteten Homescreen bekommen künftig Widgets einen höheren Stellenwert als bisher und sollen überall platziert werden können.

Zusätzlich bleibt zu hoffen das Apple bei iPadOS 15 vor allem mehr auf die Leistung des neuen iPad Pro eingeht. Den hardwareseitig ist das neue iPad Pro mit dem M1-Chip ein wahres Leistungsmonster, allerdings gibt es softwareseitig noch recht wenige Funktionen bzw. Apps die diese Performance nutzen können.

macOS 12

Da macOS mit Big Sur bereits voriges Jahr ein sehr umfangreiches Update erhalten hat, ist davon auszugehen, dass es sich heuer lediglich um kleinere Optimierungen handeln wird. Auch in der Gerüchteküche gibt es nur wenige Andeutungen zu großen Veränderungen aber vielleicht überrascht Apple uns alle.

watchOS 8

Leider sind aktuell auch noch wenige Details zur neuesten Version des Apple Watch Betriebssystem bekannt. Allerdings ist davon auszugehen das WatchOS mit dem neuen Update eine neue verbesserte Oberfläche bekommt und verbesserte Health-Funktionen zur Verfügung stehen werden.


Neue Hardware auf der WWDC?

Auch wenn das Hauptaugenmerk bei der WWDC auf der Softwareseite liegt wurden in der Vergangenheit auch immer wieder neue Hardware vorgestellt und wenn man den Gerüchten Glauben schenken mag, könnten auch heuer in diesem Bereich zu Neuheiten kommen.

MacBook Pro

Von vielen schon sehnsüchtig erwartet könnte nun endlich die Präsentation erfolgen. Die Rede ist von der neuen Generation des MacBook Pro. Nachdem letzten November bereits das MacBook Pro mit 13 Zoll Display und dem hauseigenen M1-Chip auf den Markt gebracht wurde, werden jetzt die 14 und 16 Zoll Modelle erwartet. Diese sollen nicht nur optisch überarbeitet sein, sondern auch bereits über einen noch schnelleren Apple Chip verfügen und noch mehr Arbeitsspeicher und Anschlüsse unterstützen.

Neuer HomePod

Auch wenn so gut wie nichts darauf hindeuten würde, könnte es dennoch zu einer Neuauflage des HomePod kommen. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass Apple in Zukunft ausschließlich auf den HomePod mini setzt und ein Gefühl sagt mir, dass sich im Rahmen der WWDC auch etwas im Bereich smarter Lautsprecher tun könnte.


Wo kann die Keynote verfolgt werden?

Wenn du heute Abend (Start 19 Uhr) live dabei sein willst hast du mehrere Möglichkeiten. Apple überträgt die Keynote auf der eigenen Event-Seite. Alternativ kannst du den Livestream auch auf YouTube verfolgen.


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iOS 14.5 ist da – Was ist neu?

iOS 14.5 ist da – Was ist neu?

Mit iOS 14.5 lässt sich das iPhone auch per Apple Watch entsperren
Mit iOS 14.5 lässt sich das iPhone auch per Apple Watch entsperren
© Apple

Wie erwartet hat Apple iOS 14.5 und iPadOS 14.5 zum Download freigegeben. Seit gestern Abend ist es für jeden möglich das Update über die Systemaktualisierung durchzuführen. Welche Neuerung bringen die neuen Versionen mit sich


iPhone entsperren mit der Apple Watch

Das dieses Feature kommen wird ist ja bereits seit längerem bekannt. Gerade in Zeiten wie diesen wo jeder ständig Masken trägt, hat Face-ID vieles seiner Magie verloren. Daher hätten sich viele diese Möglichkeit schon weit früher gewünscht. Zur Verfügung steht diese Funktion allen iPhone Nutzern mit Face-ID (ab iPhone X) die eine Apple Watch mit WatchOS 7.4 verwenden.

Um das Entsperren mit der Apple Watch verwenden zu können muss es in den Einstellungen unter „Face-ID und Code“ aktiviert werden. Anschließend sendet die Apple Watch jedes Mal, wenn Face-ID erkennt, das der Benutzer eine Maske trägt einen Authentifizierungsfreigabe an das iPhone. Dies funktioniert allerdings ausschließlich zum Entsperren des iPhone und kann nicht für Einkäufe oder Passwörter verwendet werden.


Mehr Datenschutz mit iOS 14.5

Mit iOS 14.5 führt Apple die Funktion App-Tracking-Transparenz ein. Dadurch müssen App-Entwickler künftig ausdrücklich um die Zustimmung des Nutzers bieten, bevor sie deren Daten über Apps oder Webseiten anderer Unternehmen hinweg erfassen und analysieren. Als Benutzer kann man damit auch für jede App separat festlegen, ob Tracking erlaubt sein soll oder nicht. Eigentlich hätte diese Funktion bereits mit iOS 14 ausgeliefert werden sollen, doch Apple hat die Veröffentlichung verzögert, um den App Entwicklern mehr Zeit zu geben, um die Programme anzupassen.


Unterstützung für AirTags

Einbindung eines Apple AirTag
Einbindung eines Apple AirTag
© Apple

Im Rahmen von „Spring Loaded“ hat Apple die AirTags vorgestellt. Damit diese verwendet können ist das Update auf iOS 14.5 zwingend notwendig, da im Rahmen dessen auch die „Wo ist?“-Funktion erweitert wurde. Außerdem unterstützt „Wo ist?“ auch die Suche mit dem U1- Ultrabreitband-Chip der sowohl in den AirTags als auch in den iPhone 11 und 12 verbaut ist. Bereits vor einigen Wochen hat Apple die „Wo ist?“ Funktion für Drittanbieter freigegeben. Nähere Informationen dazu findest du direkt bei Apple.


5G auch mit Dual-Sim

Dual-Sim war auch bisher schon im iPhone möglich allerdings konnte bei Dual-Sim Verwendung nur auf 4G zurückgegriffen werden. Mit iOS 14.5 ermöglicht Apple global die 5G Unterstützung im Dual-Sim Modus. Das war bisher lediglich dem chinesischen Festland vorbehalten.


Weibliche Siri-Stimme ist nicht mehr Standard

Bisher war die Stimme des Sprachassistent standardmäßig weiblich und konnte erst in den Einstellungen umgestellt werden. Dies wurde nun geändert und man bekommt bereits bei der Ersteinrichtung die Auswahl, ob man von einer weiblichen oder männlichen Version unterstützt werden will. Zusätzlich wurden zwei weitere englische Stimmen integriert.


Standard Musikdienst für Siri

Wer bisher mit Siri Musik starten wollte stets gefragt mit welcher App der Musikwunsch gestartet werden sollte. Mit iOS 14.5 ist es möglich das sich der Sprachassistent den bevorzugten Musikdienst merkt und in Zukunft immer wieder diesen verwendet. Dabei handelt es sich dann allerdings lediglich um den Standard Musikdienst von Siri. Systemweit bleibt weiterhin Apple Music der präferierte Player.

Mit iOs 14.5 kann man den bevorzugten Musikdienst für Siri festlegen
Mit iOS 14.5 kann man den bevorzugten Musikdienst für Siri festlegen

Weitere Neuheiten

iOS 14.5 bringt über 200 neue Emojis
iOS 14.5 bringt über 200 neue Emojis
© Apple
  • 200 neue Emojis
    Apple erweiterte allerdings nicht nur die Emoji-Sammlung, sondern hat auch einige alte verändert. So erinnert das Kopfhörersymbol jetzt stark an die AirPods Max, und der Spritze wurde das Blut genommen
  • Apple-Karten und CarPlay
    Durch iOS 14.5 ist es möglich die Ankunftszeit mit anderen zu teilen, außerdem können Ereignisse (z.B. Unfälle oder Geschwindigkeitskontrollen) auf der Strecke gemeldet werden
  • Apple Music
    City-Charts mit mehr als 100 Städten weltweit
  • Bootup Logo im Querformat
    Durch iPadOS 14.5 wird das Apple Logo beim Startvorgang auch im Querformat richtig angezeigt
  • Beseitigung von Akkuproblemen
    Um die ungenauen Batteriezustandsberichte von iPhone 11 Benutzern zu beseitigen wird eine Rekalibrierung der maximalen Batteriekapazität durchgeführt.
Die neuen Städte-Charts in Apple Music

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HomePod mini bald in Österreich erhältlich

HomePod mini bald in Österreich erhältlich

Weiße Ausführung des HomePod mini
Weiße Ausführung des HomePod mini
© Apple

Endlich wird der HomePod mini auch offiziell in Österreich erhältlich sein. Dies verkündigte Apple im Anschluss an das „Spring Loaded“ Event. Bei den ganzen Neuvorstellungen wäre es fast untergegangen das der Smart Speaker ab Juni in Irland, Neuseeland und eben auch in Österreich ins Programm aufgenommen wird.


Bisher nur über Umwege erhältlich

Apple hat den kleinen Bruder des HomePod bereits im Oktober 2020 vorgestellt. Allerdings war dieser zu Beginn nur in den USA sowie im Vereinigten Königreich, Australien und Kanada, in Hongkong, in Indien und Japan, sowie in Spanien, Frankreich und in Deutschland erhältlich. Während sich der intelligente Lautsprecher seitdem in Deutschland zu einem wahren Verkaufsschlager entwickelt hatte, schaute man in Österreich jedoch offiziell durch die Finger. Laut Apple ist der Smart Speaker nur in den oben genannten Ländern freigeben.

Doch auch hierzulande fand man schnell eine Lösung. So musste man den Umweg über den deutschen Onlinehandel gehen oder das Glück haben, das sich mal ein Modell bei der in Deutschland heimischen Elektrokette Conrad in eine österreichische Filiale verirrt hat. Auf diesen Weg fand auch ein Exemplar den Weg in unsere Wohnung (meinen Testbericht dazu findest du hier). Einmal eingerichtet konnte man feststellen das die Bedienung auch mit einer österreichischen Apple-ID möglich war. Lediglich die Sprache musste auf Deutsch (Deutschland) umgestellt werden.


Liegt es am Dialekt?

Auch wenn es von Apple noch nie ein offizielles Statement gab, dürfte es vor allem daran liegen, dass der Hersteller aus Cupertino mit der Sprachsteuerung hierzulande bis dato noch nicht zufrieden war. Denn auch Besitzer eines Apple TV konnten diesen bisher nicht mit der Sprachassistentin Siri bedienen. Doch diese Probleme dürften anscheinend der Vergangenheit angehören. Durch das kommende Woche erwartete Update auf tvOS 14,5 wird es erstmals möglich sein Apple TV auch in Österreich mit Siri zu steuern.

HomePod mini in Space Grau
HomePod mini in Space Grau
© Apple

HomePod mini ab Juni

Bereits jetzt auf Herstellerseite gelistet, kann der HomePod mini ab Juni bestellt werden. Wie auch in den anderen Ländern ist der Smart Speaker in den Farben Space Grau und Weiß zu einem Preis von 99 Euro erhältlich.


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