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Apple Keynote – Die Highlights

Apple Keynote – Die Highlights

Highlights der Apple Keynote (Bild © Apple)
Highlights der Apple Keynote (Bild © Apple)

Gestern Abend war es so weit, die erste Apple Keynote im Jahr 2022. Wie vor jeder Keynote, gab es auch diesmal diverse Gerüchte, welche Produkte der US-Konzern präsentieren könnte. Einige davon bestätigten sich, zum Beispiel die Neuauflage des iPhone SE und die neueste Generation des iPad Air. Allerdings konnte Apple auch dieses Mal überraschen, mit dem M1 Ultra steigert der kalifornische Hersteller die Leistung seiner eigenen Chips ein weiteres Mal. Mit dem Mac Studio wurde auch der dazugehörige Computer vorgestellt. Doch schauen wir uns die Neuvorstellungen im Detail an.


iPhone 13 und iPhone 13 Pro

iPhone 13 ab sofort auch in grün erhältlich (Bild © Apple)
iPhone 13 ab sofort auch in grün erhältlich (Bild © Apple)

Wie auch schon im Vorjahr nutzte Apple die Keynote auch dafür, um eine weitere Farbe für die aktuelle iPhone-Reihe ins Sortiment aufzunehmen. Genauer genommen sind es diesmal sogar zwei. Grün für das normale iPhone sowie Alpingrün für die Pro-Modelle. Bis auf die neuen Farben gibt es jedoch keine Änderungen. Ab diesem Freitag kann das iPhone in der neuen Farbe vorbestellt werden. Verkaufsstart ist der 18. März.


iPhone SE

Optisch hat sich die 3. Generation des iPhone SE nicht geändert (Bild © Apple)
Optisch hat sich die 3. Generation des iPhone SE nicht geändert (Bild © Apple)

Wie von den meisten erwartet, wurde die dritte Generation des iPhone SE präsentiert. Optisch blieb leider alles beim alten und so setzt man beim iPhone SE auch weiterhin auf Touch ID im Home Button. Hier hätte ich mir persönlich erhofft, dass auch das Einstiegs-Modell künftig mit Face ID ausgestattet wird beziehungsweise das Äußere allgemein an die aktuellen Modelle angepasst wird.

Dafür bekamen die Innereien ein Upgrade. Das neue iPhone SE wird von einem A15 Chip angetrieben, dabei handelt es sich um denselben Chip, der auch bereits in den aktuellen iPhone-Modellen verbaut wurde. Außerdem verfügt künftig auch das günstigste iPhone über 5G-Konnektivität.

Wie auch schon der Vorgänger ist auch die dritte Ausführung des iPhone SE wieder in der Farben schwarz, weiß und rot erhältlich. Obwohl der Preis im Vergleich zur alten Generation etwas angehoben wurde, bleibt das iPhone SE weiterhin eine „kostengünstige“ Option, um in das Apple Universum einzusteigen. Die günstigste Variante mit 64 GB Speicher kostet 519 Euro und ist damit um 280 Euro preiswerter als das iPhone 13 mini. Vorbestellen kann man das iPhone SE ab 11. März (14 Uhr). In den Stores sollte es ab 18. März verfügbar sein.


iPad Air

Das neue iPad Air in allen verfügbaren Farben (Bild © Apple)
Das neue iPad Air in allen verfügbaren Farben (Bild © Apple)

Das neue iPad Air erscheint zu seinem Vorgänger optisch unverändert, allerdings bleibt Apple dem eigenen Trend zur Farbenvielfalt treu und bietet die mittlerweile bereits 5. Generation in den Farben Space Grau, Polarstern, Rosé, Violett und Blau an.

Im Inneren kommt diesmal mit dem M1 Chip dieselbe Hardware zum Einsatz wie schon bei den aktuellen Pro-Modellen, womit das neue iPad Air doppelt so viel Leistung verspricht wie sein eigener Vorgänger. Beim Bildschirm setzt Apple weiter auf das Liquid Retina Display des Vorgängers. Wer sich für die Cellular Variante entscheidet, darf sich dafür auch im iPad Air über 5G-Konnektivität freuen.

Auch die Frontkamera bekam ein Upgrade. Statt wie bisher mit 7 Megapixel nimmt die neue Kamera mit 12 Megapixel auf. Außerdem verfügt das neue iPad Air jetzt auch über die Center-Stage Funktion, die wir aus allen anderen aktuellen Modellen der iPad-Reihe kennen. Damit bleibt man bei Videoanrufen stets in der Mitte des Bildes.

Eine Funktion, die sich viele erhofft haben, hat es jedoch auch diesmal nicht in das iPad Air geschafft – Face ID. Somit bleibt das Entsperren mittels Gesichtssinn auch weiterhin den Pro-Modellen vorbehalten und das neue iPad Air wird wie bisher mit Touch ID im Einschaltknopf entsperrt.

Ein in meinen Augen großer Kritikpunkt beim neuen iPad Air betrifft die Speicherkapazitäten. Denn auch hier blieb alles beim Alten. Die Basisversion verfügt weiterhin lediglich über 64 GB und alternativ gibt es nur 256 GB. 64 GB sind einfach nicht mehr zeitgemäß und sollte daher künftig auf jeden Fall durch 128 GB ersetzt werden.

Wie auch beim grünen iPhone und dem iPhone SE ist die Vorbestellung ab 11. März möglich. Um 679 Euro bekommt man die WLAN-Ausführung mit 64 GB Speicher. Wer lieber 256 GB Speicher haben möchte, bekommt diese für 849 Euro. Für die Cellular Version werden jeweils 170 Euro mehr verrechnet.


M1 Ultra

Mit dem M1 Ultra präsentierte Apple abermals eine noch leistungsfähigere Version des M1-Chips (Bild © Apple)
Mit dem M1 Ultra präsentierte Apple abermals eine noch leistungsfähigere Version des M1-Chips (Bild © Apple)

Kommen wir nun zu den Highlights des Abends. Während viele damit gerechnet haben, dass Apple einen Nachfolger des eigenen M1 Chip präsentieren könnte, wurde uns stattdessen mit dem M1 Ultra nochmal eine leistungsstärkere Version vorgestellt. Dabei handelt es sich um zwei gekoppelte M1 Max Prozessoren, die bisher die leistungsstärksten Prozessoren von Apple waren. Apple nennt die angewandte Technik, um die beiden Chips zu verbinden UltraFusion und diese soll die bekannten Nachteile von Mehr-Chip-Systemen, die über eine Hauptplatine verbunden sind, vermeiden. Mit einer Bandbreite von 2,5 TB/s, laut Apple, handelt es sich dabei um die vierfache Bandbreite von anderen Multi-Chip-Interconnect-Architekturen.

Insgesamt ist der M1 Ultra mit 20 CPU-Kernen, bis zu 64-GPU-Kernen und 32 Kernen in der Neural Engine ausgestattet und unterstützt bis zu 128 GB Arbeitsspeicher. Als Speicherbandbreite gibt Apple bis zu 800 GB/s an. Damit soll die Leistung des M1 Max bei Weiten übertroffen werden.

Für Software soll sich der M1 Ultra dabei verhalten wie ein einzelner Chip verhalten und Entwickler müssen ihre Apps daher nicht extra anpassen.

Erstmals zum Einsatz kommen wird der M1 Ultra dabei im ebenfalls vorgestellten Mac Studio.


Mac Studio

Vorderseite des neuen Mac Studio (Bild © Apple)
Vorderseite des neuen Mac Studio (Bild © Apple)

Mit dem Mac Studio wurde auch ein komplett neues Produkt präsentiert. Optisch erinnert der Mac Studio an eine aufgeblasene Version des Mac mini. Leistungstechnisch orientiert er sich allerdings noch oberhalb der bisherigen Mac Pro.

Der Mac Studio wird in zwei unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sein. Einmal mit dem oben vorgestellten M1 Ultra und in einer „abgespeckten“ Version, die lediglich einen M1 Max Chip verbaut hat. Der Mac Studio richtet sich wie sein Name bereits vermuten lässt vorwiegend an Leute, die einen Computer für den professionellen Einsatz suchen. Dies zeigt sich nicht nur in der schier unendlichen Leistung, sondern auch in einer Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten. So bietet der Mac Studio an der Vorderseite zwei Thunderbolt-4-Ports und einen SD-Kartenslot. Auf der Rückseite stehen vier Thunderbolt-4-Ports, ein 10 Gb-Ethernet-Port, zwei USB-A-Anschlüsse, ein HDMI-Port und ein Kopfhöreranschluss zur Verfügung.

Der Mac Studio kann ab sofort vorbestellt werden. Die kleinste Ausführung mit M1 Max Chip, 32 GB Arbeitsspeicher sowie 512 GB SSD kostet 2299 Euro, voll ausgestattet mit M1 Ultra, 128 GB Arbeitsspeicher und 8 TB SSD werden hingegen 9199 Euro fällig.

Rückseite des neuen Mac Studio (Bild © Apple)
Rückseite des neuen Mac Studio (Bild © Apple)

Studio Display

Mit dem Studio Display wurde auch gleich der passende Monitor zum Mac Studio präsentiert (Bild © Apple)
Mit dem Studio Display wurde auch gleich der passende Monitor zum Mac Studio präsentiert (Bild © Apple)

Zu guter Letzt präsentierte uns Apple auch gleich ein passendes Display für den Mac Studio. Dabei handelt es sich um ein 27 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 5120 x 2880 Pixel bei 218 ppi und einer maximalen Helligkeit von 600 Nits.

Dank des verbauten A13 Chip verfügt die integrierte 12 Megapixel auch über die Center-Stage Funktion und ermöglicht den 6 verbauten Lautsprechern die Wiedergabe von 3D-Audio (Spital Audio). Zusätzlich verfügt das Studio Display über 3 Mikrofone in Studioqualität sowie einem Thunderbolt 3 Anschluss und 3 USB-C-Anschlüsse.

Die Ausführung des Studio Display mit Standardglas kostet 1749 Euro, die Ausführung mit Nanotexturglas kommt auf 1999 Euro. Beide Varianten verfügen von Haus aus über einen Neigungsverstellbaren Standfuß, dieser kann gegen einen Aufpreis von 460 Euro auf einen zusätzlich höhenverstellbaren Standfuß upgegradet werden. Wie alle anderen präsentierten Produkte ist auch das Studio Display ab 18. März erhältlich.


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iOS 14.5 ist da – Was ist neu?

iOS 14.5 ist da – Was ist neu?

Mit iOS 14.5 lässt sich das iPhone auch per Apple Watch entsperren
Mit iOS 14.5 lässt sich das iPhone auch per Apple Watch entsperren
© Apple

Wie erwartet hat Apple iOS 14.5 und iPadOS 14.5 zum Download freigegeben. Seit gestern Abend ist es für jeden möglich das Update über die Systemaktualisierung durchzuführen. Welche Neuerung bringen die neuen Versionen mit sich


iPhone entsperren mit der Apple Watch

Das dieses Feature kommen wird ist ja bereits seit längerem bekannt. Gerade in Zeiten wie diesen wo jeder ständig Masken trägt, hat Face-ID vieles seiner Magie verloren. Daher hätten sich viele diese Möglichkeit schon weit früher gewünscht. Zur Verfügung steht diese Funktion allen iPhone Nutzern mit Face-ID (ab iPhone X) die eine Apple Watch mit WatchOS 7.4 verwenden.

Um das Entsperren mit der Apple Watch verwenden zu können muss es in den Einstellungen unter „Face-ID und Code“ aktiviert werden. Anschließend sendet die Apple Watch jedes Mal, wenn Face-ID erkennt, das der Benutzer eine Maske trägt einen Authentifizierungsfreigabe an das iPhone. Dies funktioniert allerdings ausschließlich zum Entsperren des iPhone und kann nicht für Einkäufe oder Passwörter verwendet werden.


Mehr Datenschutz mit iOS 14.5

Mit iOS 14.5 führt Apple die Funktion App-Tracking-Transparenz ein. Dadurch müssen App-Entwickler künftig ausdrücklich um die Zustimmung des Nutzers bieten, bevor sie deren Daten über Apps oder Webseiten anderer Unternehmen hinweg erfassen und analysieren. Als Benutzer kann man damit auch für jede App separat festlegen, ob Tracking erlaubt sein soll oder nicht. Eigentlich hätte diese Funktion bereits mit iOS 14 ausgeliefert werden sollen, doch Apple hat die Veröffentlichung verzögert, um den App Entwicklern mehr Zeit zu geben, um die Programme anzupassen.


Unterstützung für AirTags

Einbindung eines Apple AirTag
Einbindung eines Apple AirTag
© Apple

Im Rahmen von „Spring Loaded“ hat Apple die AirTags vorgestellt. Damit diese verwendet können ist das Update auf iOS 14.5 zwingend notwendig, da im Rahmen dessen auch die „Wo ist?“-Funktion erweitert wurde. Außerdem unterstützt „Wo ist?“ auch die Suche mit dem U1- Ultrabreitband-Chip der sowohl in den AirTags als auch in den iPhone 11 und 12 verbaut ist. Bereits vor einigen Wochen hat Apple die „Wo ist?“ Funktion für Drittanbieter freigegeben. Nähere Informationen dazu findest du direkt bei Apple.


5G auch mit Dual-Sim

Dual-Sim war auch bisher schon im iPhone möglich allerdings konnte bei Dual-Sim Verwendung nur auf 4G zurückgegriffen werden. Mit iOS 14.5 ermöglicht Apple global die 5G Unterstützung im Dual-Sim Modus. Das war bisher lediglich dem chinesischen Festland vorbehalten.


Weibliche Siri-Stimme ist nicht mehr Standard

Bisher war die Stimme des Sprachassistent standardmäßig weiblich und konnte erst in den Einstellungen umgestellt werden. Dies wurde nun geändert und man bekommt bereits bei der Ersteinrichtung die Auswahl, ob man von einer weiblichen oder männlichen Version unterstützt werden will. Zusätzlich wurden zwei weitere englische Stimmen integriert.


Standard Musikdienst für Siri

Wer bisher mit Siri Musik starten wollte stets gefragt mit welcher App der Musikwunsch gestartet werden sollte. Mit iOS 14.5 ist es möglich das sich der Sprachassistent den bevorzugten Musikdienst merkt und in Zukunft immer wieder diesen verwendet. Dabei handelt es sich dann allerdings lediglich um den Standard Musikdienst von Siri. Systemweit bleibt weiterhin Apple Music der präferierte Player.

Mit iOs 14.5 kann man den bevorzugten Musikdienst für Siri festlegen
Mit iOS 14.5 kann man den bevorzugten Musikdienst für Siri festlegen

Weitere Neuheiten

iOS 14.5 bringt über 200 neue Emojis
iOS 14.5 bringt über 200 neue Emojis
© Apple
  • 200 neue Emojis
    Apple erweiterte allerdings nicht nur die Emoji-Sammlung, sondern hat auch einige alte verändert. So erinnert das Kopfhörersymbol jetzt stark an die AirPods Max, und der Spritze wurde das Blut genommen
  • Apple-Karten und CarPlay
    Durch iOS 14.5 ist es möglich die Ankunftszeit mit anderen zu teilen, außerdem können Ereignisse (z.B. Unfälle oder Geschwindigkeitskontrollen) auf der Strecke gemeldet werden
  • Apple Music
    City-Charts mit mehr als 100 Städten weltweit
  • Bootup Logo im Querformat
    Durch iPadOS 14.5 wird das Apple Logo beim Startvorgang auch im Querformat richtig angezeigt
  • Beseitigung von Akkuproblemen
    Um die ungenauen Batteriezustandsberichte von iPhone 11 Benutzern zu beseitigen wird eine Rekalibrierung der maximalen Batteriekapazität durchgeführt.
Die neuen Städte-Charts in Apple Music

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5 Gründe für meinen Wechsel auf ein iPhone

5 Gründe für meinen Wechsel auf ein iPhone

Frontansicht des iPhone 12 Pro Max
iPhone 12 Pro Max

Zuerst möchte ich festhalten das es sich hierbei ausschließlich um meine subjektive Meinung handelt und meine persönlichen Erfahrungen widerspiegelt. Daher kann es natürlich sein, dass diese Darstellung nicht mit deiner Meinung übereinstimmt und das muss es auch nicht. Jeder soll sich für das System entscheiden, das ihm persönlich mehr zusagt.

Mein erstes Smartphone war das T-Mobile G1. Man kann also Zurecht behaupten, dass es sich bei mir um einen Android-User der ersten Stunde handelt. Trotz kleinerer Probleme, die immer mal auftreten können, kann ich auch sagen, dass ich in dieser Zeit stets zufrieden mit meinen Android Smartphones war. Dennoch war es jetzt an der Zeit für einen Wechsel. Aus den folgenden Gründen:


1. Das Apple Universum

Ich muss zugeben ich war lange Zeit kein großer Freund von Apple Produkten. Weniger aus dem Grund, den die Meisten nennen, der hohe Preis, sondern einfach, weil ich die die Individualität und Offenheit von Android bevorzugte. Doch in den letzten Jahren konnte ich mir auch dank meiner Freundin ein umfangreiches Bild über die Vorzüge von Apple machen.

Mittlerweile verwende ich seit paar Jahren daheim zum größten Teil ein MacBook Air und ein iPad Air und konnte dadurch schon viele Eindrücke gewinnen welche Vorteile das Apple-Ökosystem mit sich bringt. Sei es mit Services wie AirDrop oder durch den gemeinsamen Cloudspeicher, mit dem ich von jedem Gerät zugreifen kann.
Aspekte die ich früher als negative Punkte bei Apple bezeichnete stellten sich im Nachhinein gesehen als Vorteil heraus. Da alle Produkte ähnlich aufgebaut sind kann man auch jederzeit ein anderes verwenden, ohne lange suchen zu müssen.

Allgemein würde ich sagen man hat nicht das Gefühl viele verschiedene Einzelgeräte zu verwenden, sondern einen Teil eines Komplettsystems.

Geräte aus der Apple-Welt

2. Die Update-Politik

Für mich einer der ausschlaggebendsten Punkte überhaupt. Apple hat eine wirklich gelungene Update-Politik. Sie versorgen ihre Geräte über Jahre hinweg stets mit der aktuellen Version ihres Betriebssystems. So bekommt das bereits im September 2015 erschienene iPhone 6s auch heute (Stand Februar 2021) noch die aktuellen Versionen während im direkten Vergleich mein bisheriges Android-Gerät, ein Samsung Galaxy Note 9, welches im Sommer 2018 auf den Markt gekommen, nicht mehr die neue Version Android 11.

Doch es ist nicht allein der Umstand das man länger auf dem neuesten Stand bleibt. Als Nutzer von iOS kann man sein Gerät meist kurz nach Release updaten und es kommt nur in wenigen Einzelfällen zu Verzögerungen. Ganz anders bei Android. Hier müssen die Gerätehersteller zumeist noch Anpassungen vornehmen und so vergehen teilweise Monate, bis man versorgt wird.


3. Apple HomeKit

Da Smart Home in unserer Wohnung eine immer größer werdende Rolle spielt war es uns natürlich ein großes Anliegen alle Geräte zentral über eine Anwendung steuern zu können. Wer will schon immer in unterschiedliche Apps Switchen, um zum Beispiel das Licht und den Fernseher zu steuern? Daher begann die Suche nach dem „perfekten“ Programm für uns und alles in allem kann man sagen das wir dieses mit HomeKit gefunden haben. Es ist Apple typisch leicht zu bedienen und die eingeschränkte Kompatibilität wird mittels Homebridge behoben. Mehr Informationen zu Apple HomeKit findest du hier.

Homescreen in HomeKit

4. Der Preis

Ja ihr lest richtig. Für mich persönlich ist gerade der Preis mit ein Grund zu Apple zu wechseln. Damit meine ich jetzt natürlich nicht das ich gern mehr Geld ausgebe. Aber sind wir uns ehrlich, die aktuellen Flaggschiffe im Android Bereich kosten mittlerweile gleich viel, wenn nicht sogar mehr als ein iPhone. Somit muss man zugeben das Argument man kauft ein iPhone nicht, weil es so viel teurer ist, gehört der Vergangenheit an. Und wenn man ein wenig weiter schaut stoßt man auf einen weiteren Grund.

Wie im vorigen Punkt beschrieben man erhält länger Updates und ist somit Software-seitig langfristiger am aktuellen Stand. Womit ich das Gerät wiederum länger verwenden kann. Und zu guter Letzt ist das iPhone einfach auch wertbeständiger, womit ich bei einem Weiterverkauf doch einen erheblichen Teil meiner Ausgaben reduzieren kann.


5. Die Kamera

Prinzipiell ist es natürlich immer schwer zu beurteilen welches Smartphone die besseren Fotos macht, da auch jeder andere Betrachtungsweisen und Prioritäten hat. Ich würde daher auch nicht sagen das die Kameras von hochwertigen Android Smartphones grundsätzlich schlechter sind, in einigen Fällen sind die verbauten Teile sogar besser. Aber das Endprodukt wirkt aus meiner Sicht bei iPhone Fotos zumeist stimmiger. Der Grund dafür liegt in meinen Augen vorrangig an der Software. In diesem Punkt hat iOS mit seiner Kamera App für mich ganz klar die Nase vorne.

Kameramodul des iPhone 12 Pro Max

Wird das ein Wechsel für immer? Wir werden sehen. Keiner weiß was die Zukunft bringt und in welche Richtung sich die Smartphone-Welt entwickelt. Noch dazu kann ich natürlich noch nicht auf langfristige Erlebnisse mit iOS und meinem iPhone 12 Pro Max zurückblicken. Daher werde ich in geraumer Zeit mal meine Eindrücke über den vollzogenen Wechsel schildern.

Wie schaut es bei euch aus? Verwendet ihr Android oder iOS? Habt ihr auch schon mal zwischen den Systemen gewechselt? Schreibt es in die Kommentare.


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